Zwei Heimspiele zum Saisonabschluss für s.Oliver Würzburg

s.Oliver Würzburg empfängt Science City Jena am Freitag um 20:30 Uhr und medi bayreuth am Montag um 15:30 Uhr – Fan-Fest mit Teamverabschiedung bei der Partie am 1. Mai

„Wir freuen uns darauf, zum Abschluss der Saison noch zwei Spiele zuhause machen zu können. Jeder Sieg ist auch ein Sieg für unsere tollen Fans“, sagt Headcoach Dirk Bauermann vor dem Doppel-Heimspiel von s.Oliver Würzburg am Ende der reagulären Saison der easyCredit BBBL an diesem Wochenende: Am Freitag um 20:30 Uhr ist Tabellennachbar Science City Jena und am Montag um 15:30 Uhr mit medi bayreuth das Überraschungsteam der Liga in der s.Oliver Arena zu Gast. Unmittelbar nach der Partie am Maifeiertag findet vor der s.Oliver Arena ein Fan-Fest mit Verabschiedung der Mannschaft statt. Für beide Heimspiele gibt es noch Tickets im Online-Ticketshop bei CTS Eventim und an der Abendkasse, die am Freitag um 19 Uhr und am Montag um 14 Uhr öffnen wird.

Die Gastgeber haben nicht nur drei ihrer letzten vier Heimspiele, sondern am vergangenen Wochenende endlich auch wieder ein Auswärtsspiel gewonnen: „Die Jungs machen es gerne spannend. Wir haben immer wieder Phasen, in der wir die Kontrolle über das Spiel verlieren, aber dieses Mal war das Glück am Ende auf unserer Seite. Lamonte hat unseren letzten Wurf getroffen und dann haben wir den letzten Angriff gut verteidigt“, so Dirk Bauermann über den knappen 67:66-Erfolg bei den Basketball Löwen Braunschweig.

In den beiden letzten Heimspielen gegen Jena und Bayreuth will s.Oliver Würzburg den deutlichen Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen: „Wir können jetzt zuhause noch zweimal dafür sorgen, dass unsere Zuschauer Freude an ihrer Mannschaft haben. Die Fans können sich mit dem Team identifizieren, wenn die Jungs wie unseren letzten Spielen kämpfen und zusammen guten Basketball spielen. Das wollen wir auch gegen Jena und Bayreuth tun.“

Mit beiden Gegnern haben die Unterfranken nach zwei Auswärtsniederlagen in der Hinrunde noch eine Rechnung offen. In Jena setzte es eine 75:84-Niederlage – unter anderem wegen 25 Punkten von Julius Jenkins, der 6 von 7 Dreierversuchen traf. Der Bundesliga-Rückkehrer aus Thüringen hat den Klassenerhalt souverän erreicht: „Jena hat in dieser Saison einen guten Job gemacht und hatte mit Marcos Knight einen Glücksgriff im Team. Sie haben aber auch ohne ihn eine gute Mannschaft mit einem guten deutschen Trainer“, sagt Dirk Bauermann.

Mit MVP-würdigen 18,1 Punkten. 6,4 Rebounds, 3,0 Korbvorlagen und 1,4 Ballgewinnen pro Spiel hatte Marcos Knight großen Anteil an Jenas Erfolg – nach 25 Partien im Trikot von Science City ist der 27-Jährige inzwischen nach Spanien weitergezogen. Mit Julius Jenkins (15 Punkte pro Spiel), Immanuel McElroy (10,8 Punkte) und Wayne Bernard verfügen die Thüringer vor allem im Backcourt über sehr viel Erfahrung.

Bauermann: „Es wäre riesig, die Saison mit einem Heimsieg geben Bayreuth zu beenden“

Drei Tage später findet in der s.Oliver Arena das letzte Frankenderby der Saison statt – am Mai-Feiertag um 15:30 Uhr ist der Tabellenvierte medi bayreuth zu Gast. „Bayreuth hat sich nach einem sehr guten Start in die Saison auf einem hohen Niveau etabliert. Es wird sicher ein hartes Stück Arbeit und als Derby auch sehr emotional“, sagt Dirk Bauermann: „Es wäre natürlich riesig, die Saison mit einem Heimsieg gegen eine der besten Mannschaften der Liga beenden zu können.“

Die Gäste aus Oberfranken haben vor allem dank einer zehn Spiele andauernden Siegesserie zu Beginn der Saison Rang vier sicher, auch weiter nach oben geht in der Tabelle nichts mehr. Für Headcoach Raoul Korner und sein Team geht es am letzten Wochenende der regulären Saison also in erster Linie darum, sich auf das Playoff-Viertelfinale vorzubereiten. Beim 83:71 im Hinspiel legten die Oberfranken einen souveränen Start-Ziel-Sieg hin, aus der Würzburger Turnhölle konnten sie bei vier Gastspielen aber erst einmal die Punkte entführen. Ab 14 Uhr findet vor der s.Oliver Arena am Montag der offizielle Saisonabschluss für die Fans statt – inklusive Team-Verabschiedung und Autogrammstunde nach der Schlusssirene.