Würzburger Wissenschaftlern gelingt Durchbruch bei Schlaganfall-Therapie

Bei einem Schlaganfall ist rasches Handeln geboten, wenn die Folgen für den Betroffenen möglichst gering bleiben sollen. Denn schon nach kurzer Zeit ist die Wirkung gängiger Medikamente deutlich begrenzt. Dieser Mangel an wirksamen Medikamenten könnte vielleicht schon bald Geschichte sein, hofft der Würzburger Neurologe Christoph Kleinschnitz. Ihm und seinem Team ist es gelungen, im Tierversuch das Entzündungsprotein Plasmakallikrein zu blockieren und somit die Folgen eines Schlaganfalls spürbar zu verringern – und das selbst dann, wenn die Therapie erst Stunden nach dem
Ereignis begann.