Weitere Fahrzeuge verkratzt – rund 100 Sachbeschädigungen in Thüngersheim

THÜNGERSHEIM, LKR. WÜRZBURG. In der Nacht von Sonntag auf Montag haben Unbekannte rund 100 Fahrzeuge in Thüngersheim beschädigt. Inwieweit dabei ein Zusammenhang mit den Taten in Zellingen und Margetshöchheim besteht, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Wie bereits berichtet, gingen die ersten Mitteilungen über verkratzte Fahrzeuge am Samstagmorgen bei der Polizeiinspektion Karlstadt ein. Bis zum Montagvormittag meldeten sich rund 140 Geschädigte bei der Polizei. Am Sonntagvormittag gingen dann weitere Mitteilungen bei der Polizeiinspektion Würzburg-Land ein, dass in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Margetshöchheim ebenfalls geparkte Pkws beschädigt worden sind. Bis Montagmittag konnten im Ortsgebiet von Margetshöchheim rund 100 beschädigte Fahrzeuge festgestellt werden. Aus Thüngersheim gingen dann die ersten Mitteilungen am Montagmorgen bei der Polizei ein, dort konnten bis in die Mittagsstunden ebenfalls rund 100 beschädigte Fahrzeuge festgestellt werden.

Der oder die Täter verkratzten mit einem unbekannten, spitzen Gegenstand den Lack und verursachten dabei einen noch nicht näher zu beziffernden Sachschaden, welcher aber wohl im sechsstelligen Bereich liegen wird.

Die weiteren Ermittlungen führen die Polizeiinspektionen Karlstadt und Würzburg-Land. Ob ein Zusammenhang mit der Reihe von Sachbeschädigungen im Stadtgebiet Würzburg besteht, ist ebenfalls Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Zur Aufklärung der Straftaten hoffen die Sachbearbeiter unter anderem auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in der Nacht von Freitag auf Samstag in Zellingen, von Samstag auf Sonntag in Margetshöchheim oder von Sonntag auf Montag in Thüngersheim verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten sich mit der Polizei in Karlstadt unter Tel. 09353/9741-0 oder der Polizeiinspektion Würzburg-Land unter Tel. 0931/457-1630 in Verbindung zu setzen.

In Margetshöchheim und Thüngersheim werden am morgigen Dienstag zusammen mit der Bereitschaftspolizei Anwohnerbefragungen durchgeführt.

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemeldung des Polizeipräsidiums Unterfranken.