Uni Würzburg will kurzfristig neue Psychologie-Masterplätze schaffen

Aufatmen unter den Studenten: Es werden kurzfristig 28 neue Psychologie-Masterplätze geschaffen. Die Nachricht sorgte letzte Woche für Entsetzen unter den Studierenden: Rund ein Drittel der Psychologie-Masterplätze sollten an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg gestrichen werden, da der Bachelor als berufsqualifizierend angesehen wird. Der Aufschrei war aber nicht nur unter den Studenten groß. Auch der CSU-Landtagsabgeordnete Oliver Jörg und die Bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm setzten sich bei Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle dafür ein, die Streichung rückgängig zu machen. Das Ministerium wandte sich daraufhin an die Universität. Das zeigte Wirkung. Zum Wintersemester sollen nun kurzfristig 28 weitere Plätze geschaffen werden, im Sommersemester 2017 folgen dann weitere 26 Plätze. Die Universität erhält finanzielle Sondermaßnahmen, um die hohen Studierendenzahlen zu bewältigen. Jörg und Stamm rechnen damit, dass sich die Bewerber zeitnah für die neuen Plätze einschreiben können.