s.Oliver Baskets spielen am Freitag in Hamburg

Der Endspurt in der ProA beginnt: s.Oliver Baskets wollen ihre Siegesserie am Wochenende gegen zwei potenzielle Viertelfinalgegner fortsetzen

Hamburg und Essen gehören zu den vier Mannschaften auf den Plätzen fünf bis acht der ProA-Tabelle, die mit einer Bilanz von 13 Siegen und 10 Niederlagen nur durch den direkten Vergleich getrennt werden. Beide Kontrahenten gehören damit auch zum großen Kreis der potenziellen Würzburger Gegner im Playoff-Viertelfinale, das am Karsamstag (4. April) um 19 Uhr mit einem Heimspiel in der s.Oliver Arena beginnen wird.

Die sechs Stunden dauernde Fahrt in die Hansestadt treten die s.Oliver Baskets am Donnerstag Nachmittag an. Das Hinspiel in der s.Oliver Arena war vor allem in der ersten Halbzeit eine enge Angelegenheit, am Ende siegte der Tabellenführer mit 74:61. „Wir hatten kein leichtes Spiel gegen Hamburg. Sie haben eine sehr junge und hungrige Mannschaft., und in ihrer Halle haben wir wahrscheinlich 3.000 Leute gegen uns. Wir müssen voll konzentriert zur Sache gehen, wenn wir das Spiel gewinnen wollen“, sagt s.Oliver Baskets Headcoach Doug Spradley.

Mit einem Zuschauerschnitt von knapp 2.800 in der Inselpark-Halle haben es die Hanseaten in ihrer ersten ProA-Saison hinter Vechta und Würzburg bei den Zuschauerzahlen gleich auf Platz drei der Liga geschafft. Die „Towers“ konnten nach einem erfolgreichen Saisonstart nur zwei ihrer letzten sieben Spiele gewinnen und brauchen wie die ETB Wohnbau Baskets Essen jeden Sieg, um sich endgültig für die Playoffs zu qualifizieren und eine möglichst gute Ausgangsposition zu erreichen.

Spielmacher Will Barnes (14,4 Punkte pro Spiel) und der athletische Kanadier Terry Thomas (13,1 PpS) sind zusammen mit Center Michael Wenzl (10,2 Punkte / 6,8 Rebounds), Robert Ferguson (9 Punkte / 4,6 Rebounds) und Vincent Kittmann (8,1 PpS) für den Löwenanteil der hanseatischen Offensive verantwortlich. Zuletzt kamen die Towers bei RASTA Vechta mit 61:86 unter die Räder und haben vor eigenem Publikum einiges gut zu machen.

Weniger als 48 Stunden nach dem Auftritt im hohen Norden wartet der nächste mögliche Playoff-Gegner in der s.Oliver Arena: die ETB Wohnbau Baskets Essen waren in der Hinrunde lange der härteste Verfolger der Unterfranken. Im Hinspiel am 31. Oktober zeigten die s.Oliver Baskets trotz großer Verletzungsprobleme eine ihrer besten Auswärtsleistungen und gewannen mit 77:63.