Rimparer Wölfe: Obinger warnt vor nächstem Gegner

DJK Rimpar Wölfe – SV Henstedt-Ulzburg (Sa. 05.03. / 19Uhr / sOliver Arena)

Die Samstagspartie der Wölfe gegen die Mannschaft aus dem Großraum Hamburg, ist die vermeintlich einfachste Aufgabe im „Heimspiel-Dreierpack“ für die Wölfe. Tabellarisch sind die Gäste acht Plätze hinter den Unterfranken derzeit in der Abstiegszone positioniert, mit sieben Niederlagen in Folge und am letzten Wochenende mit einem Heimdesaster vom Ligaschlusslicht Springe durch eine 12 Tore Packung bitter abgestraft, erkennt man einige Fakten die zunächst klar für die Wölfe sprechen.

Doch auch in Rimpar weiß man, dass angeschlagene Gegner oft am gefährlichsten sind. Die „Frogs“ aus dem hohen Norden stehen mit dem Rücken zur Wand, jeder im Dress des SV-HU weiß dass die Zeit der Endspiele begonnen hat und will beweisen dass man zu mehr in der Lage ist als die letzten Wochen zeigen. Von daher erwartet DJK Coach Obinger einen Gegner der bis zum Umfallen kämpfen und zur Not mit Kratzen und Beißen versucht die eigene Situation, durch einen sehnlichst erwarteten Erfolg zu verbessern. Auch die 21:25-Niederlage der Wölfe bei den Frogs in der Hinrunde wird den Gästen Hoffnung geben, damit die Mannschaft von Matthias Karbowski und Amen Gafsi die Aufgaben in den entscheidenden Folgewochen, mit einer gewissen Zuversicht in Angriff nehmen kann.

Für Matthias Obinger heißt es, in nur zwei Tagen zwischen den Spielen, nicht nur seine Schützlinge auf einen heißen Kampf einzustellen, sondern sie auch durch eine geschickte Balance von Regeneration und Spielvorbereitung, durch die kräftezehrende Zeit von sieben Spielen in 22 Tagen zu führen. Ab heute geht es für seine Wölfe rechnerisch ins finale Drittel der anstrengenden Saison 2015/16. Dem Doppelspielwochenende in Springe und gegen Hagen, folgten weitere englische Wochen mit den Auseinandersetzungen gegen Essen und Bad Schwartau, sowie jetzt gegen Henstedt-Ulzburg, bevor es bereits am kommenden Mittwoch zum Duell mit dem heißen Aufstiegsanwärter GWD Minden kommt, um nur drei Tage später bereits wieder in Dormagen anzutreten. Ein derzeit extrem belastendes Programm, welches deutlich seine Wirkung zeigt. So laborieren nach wie vor einige Wölfespieler an diversen Verletzungen, wobei noch nicht klar ist, ob außer dem länger fehlenden Kapitän Stefan Schmitt, erneut weitere Akteure ausfallen werden.

Umso mehr hofft und vertraut die Mannschaft auf ihre Fans, die ihnen Woche für Woche den Mut und die nötige Kraft geben um weiter voran zu gehen, damit das Abenteuer „2.Bundesliga Handball“ für die Wölfe und die Region eine Fortsetzung finden kann.