Pro-B: Spitzenreiter Karlsruhe zu stark für die TG s.Oliver Würzburg

Mit nur acht Spielern war es eine schwierige Aufgabe beim Spitzenreiter: Bis zur 27. Minute konnte die TG s.Oliver Würzburg das Spiel am Samstagabend bei den PS Karlsruhe Lions offen gestalten, dann setzten sich die Hausherren ab und gewannen die Partie des 9. Spieltags der ProB Süd mit 89:71 (45:39). „Karlsruhe steht nicht umsonst an der Tabellenspitze, deshalb war es am Ende das erwartete Ergebnis“, sagt TG-Coach Peter Günschel.

Statistisch gesehen machte vor allem die Trefferquote aus dem Feld in diesem Spiel den Unterschied aus: Während die Gastgeber fast die Hälfte ihrer 67 Würfe trafen, lief es bei den Unterfranken mit zunehmendem Spielverlauf im Angriff nicht mehr gut genug, um den achten Sieg in Serie des Tabellenführers ernsthaft in Gefahr zu bringen (Trefferquote 38 Prozent).

„Die Mannschaft hat sich teuer verkauft und bis zum Schluss gekämpft. Karlsruhe hatte bis zum Schluss eine hohe Intensität und war auf alles gut vorbereitet, was wir versucht haben. Bis ins dritte Viertel konnten wir dagegen halten, , am Ende ging uns dann aber mit nur acht Spielern die Energie aus“, so Günschel.

In der 27. Minute war beim Spielstand von 56:51 noch alles offen, dann setzen sich die Badener, bei denen gleich sechs Spieler zweistellig punkteten, bis zum Ende des dritten Viertels mit 13 und im Verlauf des Schlussabschnitts sogar mit 25 Punkten ab und sicherten sich dadurch den verdienten Heimsieg.

Am kommenden Sonntag ist mit der Reserve des FC Bayern München einer der Verfolger der Karlsruher zum Duell der Farmteams im TGW-Sportzentrum zu Gast. Günschel: „Da müssen wir sehen, dass wir vierzig Minuten voll dagegen halten, wenn wir hoffentlich wieder voll besetzt sind und Vincent Sanford sein erstes Spiel für uns machen kann.“

PS Karlsruhe Lions – TG s.Oliver Würzburg 89:71 (24:15, 21:24, 22:15, 22:17)

Für die TG s.Oliver Würzburg spielten:
Marcellus Barksdale 15 Punkte (8 Rebounds), Lukas Wank 14/3 Dreier, Christian Hoffmann 12/2 (5 Assists), Christoph Hackenesch 11 (8 Rebounds), Marvin Heckel 8/1, Tobias Weigl 6, Georg Voigtmann 5 (7 Rebounds), Sebastian Rauch.