Pro-B: der frisch gekrönte Slam-Dunk-Champion zu Gast in der Feggrube

TG s.Oliver Würzburg empfängt am Sonntag um 18 Uhr die ScanPlus Baskets Elchingen

74:105 – ihre höchste Niederlage der Saison hat die TG s.Oliver Würzburg am 1. Spieltag der ProB Süd bei den ScanPlus Beskets Elchingen kassiert. Die Gelegenheit zur Revanche kommt an diesem Sonntag, wenn der aktuelle Tabellendritte ab 18 Uhr im TGW-Sportzentrum Feggrube zu Gast sein wird. „Sie spielen bisher eine sehr starke Saison. Sie haben eine der am tiefsten besetzten Mannschaften der Liga und sind mit sehr viel Qualität bestückt. Das wird eine ganz andere Nummer als bei unserem Heimsieg letzten Sonntag gegen Leipzig“, sagt TG-Trainer Peter Günschel.

Er hat mit seinem Team vier der letzten sieben Spiele gewonnen, die letzten drei sogar in Serie. Bei den Gästen aus Elchingen sieht das genau anders herum aus: Sie warten seit drei Spielen auf einen Sieg und zogen zuletzt gegen die beiden Karlsruher Teams und Bayern München den Kürzeren. Auffällig an den Statistiken der Gäste: Sie haben zwar die stärkste Offensive im ProB-Süden mit einer Ausbeute von 88,1 Punkten pro Partie, lassen aber gleichzeitig auch die meisten gegnerischen Zähler zu (86,9).

Top-Scorer der Elchinger ist Taevaunn Prince mit 17,3 Punkten pro Partie, der Kanadier ist aber nur einer von sechs Elchinger Akteuren, die im Schnitt 9 oder mehr Zähler auflegen. Der US-Amerikaner De’Andre Lockhart gehört unter anderem dazu – neben seinen 12,3 Punkten verteilt er auch noch 6,5 Korbvorlagen pro Spiel.

Der bekannteste Spieler im Kader der ScanPlus Baskets ist seit dem vergangenen Wochenende aber Brian Butler: Der 25-jährige deutsche Modellathlet gewann den Slam Dunk-Wettbewerb beim ALLSTAR Day 2017 der easyCredit BBL und setzte sich dabei im Halbfinale gegen Lamonte Ulmer von s.Oliver Würzburg durch.

„Sie verfügen über eine tiefere Bank und viel mehr Power als unsere letzten Gegner. Es wird sehr wichtig sein, sie so gut wie möglich am scoren zu hindern und ein Mittel gegen ihre Aggressivität zu finden. Wir müssen vierzig Minuten präsent sein“, so Günschel.