Predrag Uzelac wird hauptamtlicher Scout bei den Würzburger Kickers

Zweitliga-Aufsteiger FC Würzburger Kickers hat den nächsten Schritt der weiteren Professionalisierung gemacht und mit Predrag Uzelac einen hauptamtlichen Scout installiert: Der 50 Jahre alte Kroate, der vor rund sieben Jahren bereits Coach der Rothosen war, wird Cheftrainer Bernd Hollerbach ab sofort bei der Spielbeobachtung und analytischen Spielvorbereitung federführend unterstützen. „Mit Predrag haben wir uns ganz bewusst zusätzliche Kernkompetenz ins Boot geholt. Seine Arbeit wird ein wichtiger Baustein auf dem weiteren sportlichen Weg der Kickers sein“, sagt FWK-Cheftrainer Bernd Hollerbach: „Predrag hat uns zuletzt bereits mehrfach unterstützt, Gegner für uns beobachtet und entsprechend analysiert – sein Fußballsachverstand ist unbestritten, seine akribische Arbeitsweise und die Aufbereitung seiner fundierten Arbeit weiß ich sehr zu schätzen. Das wird uns ganz sicher auch in der 2. Liga weiterhelfen, um unsere Ziele zu realisieren.“

Predrag Uzelac war zuletzt Trainer beim Nord-Regionalligisten VfB Oldenburg, den er in seiner ersten Saison zum Klassenerhalt führte, ehe sich im zweiten Jahr trotz sechs Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage sowie der Tabellenführung überraschend die Wege im September 2015 trennten. Weitere Trainerstationen waren der BSV SW Rheden, Hansa Friesoythe, der SV Wilhelmshaven, der SV Emstek und eben von 2008 bis 2009 auch der FC Würzburger Kickers. „Damals war der Verein noch nicht soweit, um professionelle Strukturen auch in aller Konsequenz umzusetzen. Ich hatte seinerzeit ambitionierte Vorstellungen. Die Zeit bei den Kickers aber war noch nicht reif, unser Verhältnis war immer ein sehr gutes und absolut offenes. Der Kontakt ist deshalb auch nie abgebrochen. Umso mehr freut es mich, dass es nun eine Rückkehr gibt. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und die Arbeit mit Bernd Hollerbach“, sagt Uzelac: „Die Kickers haben eine sensationelle Entwicklung genommen. Ich möchte mit meiner Arbeit dazu beitragen, dass sich die Rothosen weiter im deutschen Profifußball etablieren.“