Play-Offs: s.Oliver Baskets gewinnen zum Auftakt sicher gegen Hamburg

In der Best-of-five-Serie hat Würzburg ohne große Anstrengungen ein deutliches Ausrufezeichen setzen können: im ersten Viertelfinalspiel der 2. Basketball-Bundesliga gab es einen sicheren 73:55-Erfolg für die Mannschaft von Trainer Doug Spradley.

Bei Würzburg fehlte Kapitän Darren Fenn (krank), aber auch Hamburg musste ohne zwei wichtige Spieler antreten. Zur Halbzeit stand es 32:26 – am Ende war es ein ungefährdeter Sieg für den Spitzenreiter der abgelaufenen Hauptrunde.

Spiel zwei findet am Montag um 17 Uhr in Hamburg statt – kommenden Freitag könnte es dann um 19:30Uhr schon die letzte Partie dieser Serie zu sehen geben.

Best of Würzburg: Jason Dourisseau 15 Punkte, Carlos Medlock 14 (6 assists), Ruben Spoden 11 (5 Rebounds).

Best of Hamburg: Michael Wenzl 13, Bazoumana Kone 12.

Die Viertel im Überblick: 17:18, 15:8 (32:26), 21:13, 20:16 (73:55).

Hier die Presse-Mitteilung der s.Oliver Baskets:

Gelungener Playoff-Start gegen die Hamburg Towers

Die s.Oliver Baskets holen sich auch ohne den erkrankten Kapitän Darren Fenn Spiel 1 der Viertelfinal-Serie mit 73:55 – Spiel 2 am Montag in Hamburg

Klarer Erfolg in Spiel 1: Die s.Oliver Baskets sind ihrer Favoritenstellung gerecht geworden und haben sich am Karsamstag vor 3.140 Zuschauern in der ausverkauften s.Oliver Arena den ersten Sieg in der Viertelfinalserie gegen die Hamburg Towers geholt. Top-Scorer auf Würzburger Seite beim 73:55 (32:26) waren Jason Dourisseau (15 Punkte), Carlos Medlock (14) und Ruben Spoden (11). Zwei Siege trennen den ProA-Spitzenreiter jetzt noch vom Einzug ins Halbfinale. Spiel 2 findet am Ostermontag um 17 Uhr in der Hamburger InselPark-Halle statt. Die Partie wird von den Gastgebern auf sportdeutschland.tv live gestreamt.

Es passte zum bisherigen Saisonverlauf der s.Oliver Baskets: In den Tagen vor dem Playoff-Auftakt meldete sich ausgerechnet Center Darren Fenn krank. Der Baskets-Kapitän, mit seinen 35 Jahren der erfahrenste Akteur der Würzburger, wurde für Spiel 1 auch nicht mehr rechtzeitig fit. Er wurde durch das Trio Samme Givens, Ruben Spoden und John Florveus auf der Centerposition aber sehr gut ersetzt. „Inzwischen sieht es wieder besser aus, Darren wird am Sonntag mit uns nach Hamburg fahren. Ich gehe davon aus, dass er am Montag spielen kann“, sagte s.Oliver Baskets Headcoach Doug Spradley.

Die Gäste hatte es noch schlimmer erwischt: Mit Will Barnes (Knie) und Robert Ferguson (Leiste) fehlten der Top-Scorer und der beste Rebounder des Teams. Trotzdem hielten die Hamburger von Beginn an intensiv dagegen und lieferten dem Tabellenführer in der ersten Halbzeit eine Partie auf Augenhöhe. Das erste Viertel konnten die Gäste aus der Hansestadt dank eines Dreiers von Steffen Kiese in der 10. Minute mit 18:17 für sich entscheiden.

Mit Beginn des zweiten Abschnitts machten die Hausherren dann den Hamburgern das Leben durch ihre aggressive Verteidigung zunehmend schwerer. Ganz acht Punkte erzielten die Towers im zweiten Viertel, für die letzte Gäste-Führung im Spiel sorgte Barnes-Ersatz Bazoumana Kone mit einem Dreier zum 22:23 in der 15. Minute. Die Würzburger beendeten die erste Halbzeit im Anschluss mit einem 10:3-Lauf zum Pausenstand von 32:26.

Und auch in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit war der Würzburger Korb für die Spieler des Tabellenachten wie vernagelt, während Samme Givens mit zwei Korblegern und Basti Betz an der Freiwurflinie den ersten zweistelligen Vorsprung herauswarfen (37:26, 23. Minute). Auch der weitere Spielverlauf der dritten Begegnung beider Teams erinnerte an die beiden Spiele der Hauptrunde, die die s.Oliver Baskets jeweils in der zweiten Halbzeit für sich entschieden hatten.

Spätestens als Jason Dourisseau in der 29. Minute den Ball zum 50:37 in den Hamburger Korb stopfte und anschließend mit einem Dreier mit der Schlusssirene des 3. Viertels auf 53:39 erhöhte, war die Vorentscheidung gefallen. Im Verlauf des Schlussabschnitts zogen die Gastgeber zwischenzeitlich auf 20 Zähler davon (70:50, 39. Minute), am Ende gab es mit 73:55 einen klaren Erfolg.

Mit der 1:0-Führung in der Serie im Rücken brechen die s.Oliver Baskets am Sonntagvormittag Richtung Hamburg auf und werden am Sonntagabend in der InselPark-Halle trainieren. Spiel 2 der Serie beginnt am Ostermontag um 17 Uhr und wird als Livestream wieder auf sportdeutschland.tv übertragen.

Sollten die Unterfranken auch in Hamburg erfolgreich sein, hätten sie bereits im dritten Spiel den ersten Matchball im Viertelfinale – die Partie findet am kommenden Freitag (10. April) um 19:30 Uhr wieder in der s.Oliver Arena statt. Für Spiel 3 gibt es noch Tickets aller Kategorien im Vorverkauf bei „baller’s planet“ in der Karmelitenstraße 28 und im Online-Ticketshop bei CTS Eventim.

Trainerstimmen

Doug Spradley, s.Oliver Baskets:
„Wir haben teilweise ein typisches Playoff-Spiel gesehen, vor allem in der ersten Halbzeit. Beide Mannschaften waren sehr nervös und haben viele leichte Fehler gemacht. In der zweiten Halbzeit konnten wir unsere Leistung deutlich steigern und haben kaum noch leichte Fehler gemacht, außer am Ende des Spiels. Fakt ist, dass wir besser spielen müssen. Phasenweise haben wir zwar guten Basketball gespielt, aber insgesamt bin ich mit unserer Leistung überhaupt nicht zufrieden. Ich bin nicht an einzelnen Phasen interessiert, sondern daran, dass sich das Team weiter entwickelt. Darren Fenn ist unter der Woche krank geworden, es sieht inzwischen aber wieder besser aus. Er wird am Sonntag mit nach Hamburg fahren. Ich gehe davon aus, dass er am Montag spielen kann.“

Hamed Attarbashi, Hamburg Towers:
„Würzburg hat das Spiel verdient gewonnen. Sie haben in der zweiten Halbzeit cleverer gespielt als wir, daher geht der Sieg auch in der Höhe völlig in Ordnung. Wir waren einfach nicht schlau genug, das war heute der große Unterschied. Will Barnes und Robert Ferguson sind beide verletzt, es sieht für die nächsten Spiele nicht gut aus.“

s.Oliver Baskets – Hamburg Towers 73:55 (17:18, 15:8, 21:13, 20:16)

Für die s.Oliver Baskets spielten:
Jason Dourisseau 15 Punkte/2 Dreier, Carlos Medlock 14/3 (6 Assists), Ruben Spoden 11/2, Samme Givens 8 (4 Steals), Sebastian Betz 7/1 (7 Rebounds), Max Ugrai 6, Chistian Hoffmann 4/1, Jermaine Mallett 4, Jeremy Dunbar 2, John Florveus 2, Dominik Schneider.

Top-Performer Hamburg Towers:
Wenzl 13, Kone 12/3, Murrillo 8, Thomas 7 (7 Rebounds/3 Steals).