Mountainbike: spektakuläres Etappenrennen mit unterfränkischer Beteiligung hat begonnen

1. Etappe Bike Four Peaks:

Mit voller Mannschaftsstärke reiste das Team Texpa-Simplon nach Bad Kleinkirchheim in Österreich, um das erste internationale Etappenrennen der Saison in Angriff zu nehmen. Die Auftakt Etappe bot gleich mal einen harten Einstieg in den viertägigen Wettkampf. Auf nur 49 km waren über 2300 hm zu überwinden. Zudem wurden diese Höhenmeter eigentlich nur auf zwei langen Anstiegen gesammelt und vor allem die erste Abfahrt war eher von der anspruchsvollen Sorte. Die Runde mit Start und Ziel in Bad Kleinkirchheim bot somit alles, was Mountainbiken im Gebirge ausmacht.

Um 9 Uhr erfolgte der Start und sofort ging es in die lange Schotterauffahrt. Matthias Leisling und Johannes Wagner konnten sich an der Spitze des Feldes halten, während Schneidawind nach ca. 300 hm merkte, dass seine Beine wohl noch nicht ganz erholt vom harten Wettkampf am Samstag waren und etwas zurückfiel. Bis ins Ziel fuhr er dann seinen eigenen Rhythmus und landete auf Rang 16. Bei Hardter lief es ebenfalls nicht wie erhofft. Nachdem er am Morgen mit Halsschmerzen und leichten Erkältungssymptomen aufgewacht war, testete er zwar, wie sein Körper unter Belastung reagieren würde, musste aber auch bald einsehen, dass er nicht richtig fit ist und nahm entsprechend das Tempo raus. Leisling musste vor allem am ersten Berg richtig kämpfen und lag danach ca. 5 min hinter den ersten drei Fahrern.

Im zweiten Anstieg ging es für ihn aber aufwärts und er konnte den Rückstand nochmal verkürzen, was ihn letztlich auf Platz 5 brachte. Wagner hielte lange mit der Spitze mit, bevor er vernünftigerweise sein eigenes Tempo fuhr. So konnte er bis ins Ziel gut durchziehen und finishte auf einem sehr guten 7. Platz. Mayer teilte sich das Rennen sehr gut ein und ließ sich von dem hohen Anfangstempo nicht irritieren. Je länger das Rennen dauerte, umso besser lief es bei ihm und er konnte einige Fahrer einholen und auf Platz 14. einfahren. Schütz und Vonhausen gingen es ebenfalls etwas vorsichtig an. Am zweiten Gipfel hatten sie aber ebenfalls die Top 20 erreicht. Während Schütz mit der Gruppe ins Tal rauschte und auf Platz 21. über die Linie fuhr, hatte Vonhausen doppelt Pech. Erst hatte er einen Plattfuß, den er dank Milch und mehreren Nachpump-Stopps jedoch halbwegs reparieren konnte. Kurz vor dem Ziel stürzte er aber noch auf der Wiesenabfahrt und kam so weit abgeschlagen und enttäuscht in Bad Kleinkirchheim an.