Mountainbike: frühzeitiges Ende für Matthias Leisling bei der Marathon-WM

Nach zahlreichen starken Rennen und guten Ergebnissen in den letzten Wochen reiste Matthias Leisling vom unterfränkischen Mountainbike-Team „Texpa Simplon“ hoch motiviert und top vorbereitet ins französische Laissac, wo die diesjährige Marathon Weltmeisterschaft ausgetragen wurde. Da er in der Vergangenheit auf der gleichen Strecke schon sehr gute internationale Ergebnisse einfahren konnte, war er diesmal natürlich zusätzlich motiviert und zuversichtlich.

Jedoch verlief das Rennen doch ganz anders als erhofft. Zunächst reihte sich Leisling nach einem kontrollierten Start um Rang 20 ein. Mit dem Wissen um die zweite sehr kräftezehrende Rennhälfte, war er so in einer guten Ausgangsposition. Dann musste er jedoch mehrmals aufgrund technischer Probleme vom Rad und verlor so sehr schnell viele Positionen im dichten WM-Feld. Die folgende Aufholjagd kostete dann jedes Mal enorm viel Energie und auch die Motivation war natürlich nur schwer aufrecht zu erhalten. Als er dann erneut einen Rückstand aufholen musste, merkte er, dass seine körperlichen und mentalen Reserven verbraucht waren und er musste akzeptieren, dass es einfach nicht sein Tag war. So stieg er enttäuscht nach ca. zwei Dritteln des Rennens aus.

Weismantel beim Kitzalp in den Top-Ten

Ebenfalls am Sonntag startete Teamkollege Tim Weismantel beim legendären KitzAlp-Bike auf der Extreme Strecke. Bei sehr warmen Temperaturen mussten 2700 meist sehr steile Höhenmeter auf nur 58km überwunden werden. Beim Start mit den Fahrern der anderen Distanzen verlor Weismantel zwar etwas den Überblick, aber die langen Anstiege mussten sowieso im eigenen Rhythmus gefahren werden. Dies gelang ihm zunächst auch gut, doch am zweiten Anstieg verlor er einige Positionen. Zum dritten und letzten Gipfel fand er jedoch wieder ein gutes Tempo und kam am Ende auf Rang 10 ins Ziel. „Obwohl ich ziemlich Probleme mit der Hitze hatte, ging es am Ende ganz gut. Daher bin ich mit Platz 10 wirklich zufrieden“, so Weismantel nach dem Rennen.