Mountainbike: Doppelsieg für Texpa-Simplon beim Granit-Marathon in Kleinzell

Relativ Spontan entschieden sich Christoph Soukup, Matthias Leisling und Katharina Alberti vom unterfränkischen Mountainbike-Team Texpa-Simplon beim Granit-Marathon im österreichischen Kleinzell an den Start zu gehen. Vor allem für Soukup sollte es nach seiner krankheitsbedingten Pause der erste Härtetest werden. Und hart waren sowohl die Strecke über 90 KM und 3100hm als auch die Konkurrenz.

Trotzdem nahmen Soukup und Leisling das Rennen von Beginn an in die Hand und sorgten für ein hohes Tempo an der Spitze des Feldes. Über die ersten Anstiege bildetet sich so
eine fünfköpfige Spitzengruppe, in der, neben den Texpa-Simplon Bikern, noch Uwe Hochenwarter, Lukas Islitzer (beide Craft Rocky Mountain) und Michael Mayer (CGO Xentis Dynafit CEP Racing) vertreten waren. Nach und nach verkleinerte sich diese Gruppe und nach ca. 45 KM lies Soukup an einem steilen Aufstieg den Gang stehen, so dass auch ihr letzter Begleiter Michael Mayer reißen lassen musste. Anschließend konnten Soukup und Leisling gut zusammenarbeiten und ihren Vorsprung ausbauen.
Leisling hatte zwar später eine kurze Schwächephase und musste seinen Teamkollegen ziehen lassen.
Jedoch fand er schnell wieder seinen Rhythmus und sicherte sich einen starken zweiten Platz. Soukup hielt das Tempo bis zum Schluss sehr hoch und fuhr bis zum Ziel gut 10min auf den Drittplatzierten Michael Mayer heraus.
Auf den letzten Kilometer konnte er sogar noch die Bestzeit auf der Bergwertung aufstellen und siegte nach 4h08min vor Leisling und Mayer.
„Nach den Problemen der letzten Woche freut es mich sehr, dass ich heute wieder meine Leistung abrufen konnte und gleich einen Sieg einfahren konnte. Das Rennen war wirklich sehr gut organisiert und auch die Fans und Unterstützer an der Strecke waren super,“ zeigte sich Soukup im Ziel erleichtert und zufrieden.

Katharina Alberti startete auf der 60 KM Distanz und konnte ebenfalls von Beginn an das Rennen mitbestimmen, auch wenn sie das Rennen bewusst langsam anging.
So konnte sie in der zweiten Rennhälfte nochmals Zeit gutmachen und fuhr auf Platz drei mit nur geringem Rückstand auf die Zweitplatzierte.
Jedoch musste sie bis zu diesem Zeitpunkt größtenteils alleine im Wind fahren, so dass sie auf den Letzten Kilometern noch einen Platz verlor.
Mit Platz vier war sie dennoch sehr zufrieden, vor allem, da sie diesmal sehr gut auf den technisch anspruchsvollen Trails zurechtkam.