Mit drei Tonnen Sprengstoff unterwegs – die Zünder lagen daneben

Ausgerechnet ein Sprengmeister war am Mittwoch sehr gefährlich unterwegs. Er hatte seinen LKW mit tonnenweise Sprengstoff beladen. Der ungeschützte Zünder lag direkt daneben.
Als Polizeibeamte den 12-Tonner auf der B8 bei Rottendorf kontrollierten, stellten sie außerdem Unregelmäßigkeiten bei den Beförderungspapieren und fehlende Schutzausrüstung fest. Ein Steinbruch Nahe Würzburg war Fahrziel des Sprengmeisters, der eigentlich für Gefahrguttransporte ausgebildet ist. Die Zünder müssten eigentlich in einer Schutzkiste oder einem getrennten Abteil aufbewahrt werden. Beides war aber nicht einmal vorhanden.
Deshalb wurde die Ladung auf polizeiliche Anordnung getrennt und in verschiedenen Fahrzeugen zum Steinbruch transportiert. Der Sprengmeister muss mit einer Strafe im vierstelligen Bereich rechnen.