Würzburg ADHS -„Hochburg“ ?

Würzburg  hat die meisten ADHS-Kinder in ganz Deutschland. Das hat die Untersuchung einer Gesundheitskasse ergeben.

Demnach wird in Würzburg und Umgebung  besonders häufig das sogenannte Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit Hyperaktivität diagnostiziert. 19 Prozent der Jungen zwischen 10 und 12 Jahren gelten in der Region als besonders zappelig und unkonzentriert, sagt die Studie der Barmer GEK. Bundesweit liegt der Schnitt bei 12 Prozent. Ärzte der Würzburger Uniklinik können die Störung nach genauen Untersuchungen genau abgrenzen und diagnostizieren. Sie behandeln unter anderem mit Elterntraining und Medikamenten wie  Ritalin.

Das steht jedoch wegen zahlreicher Nebenwirkungen auch in der Kritik. Skeptiker sprechen zudem von übereilter Medikamentenvergabe.