Würzburg, München, Ansbach – Bayern erlebt Schreckenstage

Terror und Amoklauf in Bayern – 3 Attentate innerhalb einer Woche. Nachdem ein 17- jähriger Afghane vergangenen Montag in einem Regionalzug in Würzburg mit einer Axt und einem Messer auf mehrere Menschen einschlug und diese schwer verletzte, herrschte Fassungslosigkeit in ganz Deutschland. Die Bluttat sei dem islamistischen Terror zuzurechnen, das ergaben die Ermittlungen. Folgte am Sonntagabend der zweite Terroranschlag in Bayern? Ein 27-jähriger Mann aus Syrien zündete in der Ansbacher Innenstadt einen Sprengkörper und tötet sich dabei selbst. 15 Menschen werden verletzt, vier von ihnen schwer. Die Ermittler gehen der Frage nach, ob die Tat einen islamistischen Hintergrund hat. Die Explosion fand in der Nähe des Musikfestivals Ansbach Open statt. Medienberichten zufolge äußerte Innenminister Joachim Herrmann, dass der Inhalt des Rucksacks geeignet gewesen sein soll, um noch mehr Menschen zu töten. Deswegen halte Herrmann es für naheliegend, dass in Ansbach ein echter islamistischer Selbstmordanschlag stattgefunden habe. Auch in München passierte Schreckliches. Ein 18- jähriger erschoss am Freitag am Olympia Einkaufszentrum 9 Menschen, darunter hauptsächlich Jugendliche und sich selbst. 35 Menschen wurden verletzt. Den befürchteten Bezug der Bluttat zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gebe es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Der 18- jährige Täter war laut den Ermittlungen ein psychisch kranker Amokläufer.

 

Der Bierprinz des Landkreises Haßberge, Sebastian Gocker, war am Freitagnachmittag in München. Er berichtete über seine Erlebnisse nach dem Amoklauf in der Landeshauptstadt.