Weitere Stolpersteine werden verlegt

Er verlegte Steine vor zwölf Wohnungen jüdischer Bürger, die dem NS-Regime zum Opfer gefallen sind. Jeder Stolperstein erinnert an die Unmenschlichkeit des Nationalsozialismus. Und er erinnert an einen bestimmten Menschen. Diese Steine sind dem jüdischen Feuerwehrmann Jakob Sichel und seiner Familie gewidmet. Die Patenschaft für die Steine übernimmt die Freiwillige Feuerwehr Würzburg und die Staatliche Feuerwehrschule.
Die offizielle Gedenkfeier der Stadt Würzburg für die Opfer fand am Platz der ehemaligen Synagoge in der Domerschulstraße statt. Sie wurde bei der Pogromnacht am 9. November 1938 zerstört. Oberbürgermeister Georg Rosenthal betonte, dass die Grauen der Pogromnacht vor aller Augen stattfanden. Damit so etwas nie wieder geschehe, dürfe auch nie vergessen werden.