Schauspieler Wotan Wilke Möhring zu Gast im Cineworld

„Das Leben ist nichts für Feiglinge“ – eine Tragikomödie mit therapeutischem Mehrwert. Hauptdarsteller Wotan Wilke Möhring stellte den Film im Cineworld im Mainfrankenpark Dettelbach vor. Der Grimme Preisträger tritt dabei erstmals auch als Executive Producer in Erscheinung. Regisseur André Erkau ist es gelungen, die Vorlage des Autors Gernot Gircksch als leichten Film über ein schweres Thema zu inszenieren. (Möhring über Gircksch: „seine Bücher kann man blind drehen“ – „Trauer und Humor verbinden, das kann er“) Ausgehend vom plötzlichen Unfalltod der Mutter müssen sich Vater Markus (Wotan Wilke Möhring) und Tochter Kim (Helen Woigk) nicht nur ihrer Trauer stellen, sondern auch neu zueinander finden. Zur gleichen Zeit erkrankt die Großmutter (Christine Schorn) an Krebs, was sie aus Rücksicht auf Sohn und Enkelin aber zunächst verheimlicht. Alle drei müssen eine Metamorphose durchleben und so auf ihre eigene Art sich mit Trauer und Ängsten auseinandersetzen. Ein Film mit „therapeutischem Mehrwehrt“, so die Macher. Regisseur André Erkau: „Der Film ist ein Vergrößerungsglas von Ängsten, die alle begleiten“ Der Tod sei unser ständiger Begleiter, es mache keinen Sinn, sich zu verstecken. „Jeder der es schafft, morgens adäquat aufzustehen, hat es schon weit gebracht“ sagt Wotan Wilke Möhring auf der Pressekonferenz anlässlich der Vorpremiere des Filmes im Cineworld im Mainfrankenpark Dettelbach (Lkr. Kitzingen). Bemerkenswert auch die Kameraführung, bei dem der Kameramann ein eigens entwickeltes Steady-System benutzte. So entsteht der Eindruck, die Kamera würde „atmen“. Erstmals in einem Kinofilm zu Einsatz kam ein sogenannter „Octocopter“ (Oktokopter). Dabei handelt es sich um ein Mini-Fluggerät, an dem eine Foto- oder Filmkamera befestigt wird. So können Luftbildaufnahmen angefertigt werden. Gedreht wurde in Deutschland und Dänemark. Wotan Wilke Möhring wird ab 28. April als Tatort-Ermittler auf Sendung gehen. Als Thorsten Falk ist er in Hamburg im Einsatz. Ein echter „Straßenbulle“, so Möhring.