Ratgeber Recht – Mindestlohn

Seit 1. Januar gilt in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn. Das heißt: der Brutto-Stundenlohn muss mindestens 8,50 Euro betragen. Dies bedeutet mindestens 8 Euro 50 pro Stunde müssen gezahlt werden. Informationen dazu von unserer Fachanwältin für Arbeitsrecht Dörthe Leopold. Vom Mindestlohn ausgenommen sind Jugendliche unter 18 Jahre ohne Berufsabschluss, Auszubildende, ehrenamtlich Tätige und Praktikanten, Langzeitarbeitslose und Saisonarbeiter. Der Anspruch auf den Mindestlohn verfällt nicht. Freiwillig auf den Mindestlohn verzichten kann ein Arbeitnehmer nicht. Für Minijobber gilt der Mindestlohn. Die Aufzeichnung der Arbeitszeiten gewinnt an noch größerer Bedeutung. So muss darauf geachtet werden, dass nicht zu viele Stunden pro Monat gearbeitet werden, bzw. das monatliche Gehalt entsprechend aufgestockt wird.