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Ortsumgehung Giebelstadt

Wohin man auch blickt – sie hängen überall: Protesttransparente – Alle mit der gleichen Botschaft: Eine Ortsumgehung muss her. 12.000 Fahrzeuge passieren täglich Giebelstadt, Herchsheim und Euerhausen. Das stinkt den Anwohnern, allen voran Hans Reinhard. Er lebt seit vielen Jahren direkt an der Bundesstraße und musste schon vieles mit ansehen. Unfälle sind in Giebelstadt keine Seltenheit. Um solche Unfälle zu vermeiden, muss eine Ausweichstrecke her. Der Plan: Bei Eßfeld kurz vor Giebelstadt soll die Straße abgezweigt werden und erst nach Euerhausen wieder mit der B19 verbunden werden. Das Verkehrsministerium in Berlin hat die Entwürfe gesehen und grünes Licht für weitere Planungsschritte gegeben. Das staatliche Bauamt Würzburg wartet nun auf die Unterlagen. Ein Problem steht allerdings schon im Raum – dafür muss der Bund noch eine Lösung finden. 35 ha Ausweichfläche müssen gefunden und bewirtschaftet werden. Die Kosten für die fast 9km lange Strecke werden momentan auf 25 Millionen Euro geschätzt. Ein Baubeginn ist frühestens in vier bis fünf Jahren möglich. Solange müssen die Anwohner mit dem hohen Verkehrsaufkommen zu Recht kommen. Wann sich allerdings der Zustand ändert, das steht für die Giebelstädter leider noch immer in den Sternen. Eines ist dafür gewiss: das Thema wird weiter diskutiert und zwar schon Anfang Dezember bei einer Podiumsdiskussion.