Ortstermin zur Aussichtsplattform am Stein

Schönstes Herbstwetter hoch oben am Würzburger Stein. Eigentlich das perfekte Ausflugsziel an einem Samstag Nachmittag. Das dachte sich auch der Verein Stein-Wein-Pfad Würzburg. Als Initiator der Aussichtsplattform lädt er die Bevölkerung an den Ort ein, an dem – seiner Planung nach – einmal das Projekt errichtet werden soll. Und nicht wenige Interessierte Besucher wollen sich selbst ein Bild davon machen.

Markiert mit einem Absperrband werden die Maße der Plattform sichtbar. 12 Meter soll sie in den Weinberg hinausragen und somit 3 Meter über den Rebstöcken schweben. Wenn sie einmal steht, soll die Plattform Ausgangs- und Endpunkt des Rundwegs durch den Würzburg Stein sein, so Kolesch. Das stößt jedoch bei vielen Anwesenden auf Kritik.

Zahlreiche Stimmen lehnen vor allem das Material ab, aus dem die Aussichtsplattform erbaut werden soll. Denn Beton sei zu markant, passe nicht in den Weinberg. Auch die Sorge vor Verunreinigung und Vandalismus wird geäußert.

Auch wenn die gegnerischen Stimmen auf dieser Ortsbegehung überwiegen – an seinem Ziel, die Aussichtskanzel an dieser Stelle zu errichten, hält der Würzburger Stein-Wein-Pfad-Verein fest.

Auch nach dem Ortstermin bleibt das 100.000 Euro-Projekt in der Öffentlichkeit umstritten. Den ein oder anderen Bürger mag der Verein zwar überzeugt haben, dennoch wird letztendlich der Stadtrat über den Bauantrag entscheiden müssen.