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Neue Straßennamen in Würzburg

Die jüdische Lyrikerin lebte 24 Jahre in der Domstadt. Am 27. November 1941 wurde sie zusammen mit ihrer Mutter nach Riga deportiert, ab dann fehlt jede Spur von Marianne Rein. Geblieben sind nur ihre Briefe und Gedichte, sowie einzelne Werke in der jüdischen Zeitschrift „der Morgen“.

In Kooperation mit dem Mainfrankentheater läuft im Theater in der Bibrastraße der Hochschule für Musik derzeit die Kammeroper „Refidim Junction“. In dem Stück wird die Geschichte der Marianne Rein thematisiert.Die nächsten Aufführungen sind am 16. /18./ 22. und 24. November, jeweils um 20 Uhr.

Auch in der Innenstadt gibt es einen neuen Straßennamen. Oberbürgermeister Georg Rosenthal hat das Straßenstück zwischen Schönbornstraße und Martinstraße in die „Otto-Wels-Straße“ umbenannt. Otto Wels war 14 Jahre lang Abgeordneter des Reichstages der Weimarer Republik. Am 23.März 1933 stimmte er mit seiner SPD Fraktion gegen das Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten. Die SPD Abgeordneten konnten damit das Gesetz nicht verhindern, aber ein Zeichen des Widerstands setzen. Mit seiner Rede ging er als Politiker in die Geschichte ein.