Montagsspaziergang für Fukushima

Vor zwei Jahren ereignete sich in Japan die atomare Katastrophe im Kernkraftwerk von Fukushima. Seitdem ist im weiten Umkreis die Erde verstrahlt. Kurz nach dem Reaktorunglück gingen in Deutschland noch viele tausend Menschen auf die Straße, um für einen sofortigen Atomausstieg zu demonstrieren. Kurz darauf erklärte Kanzlerin Angela Merkel die Abschaltung aller Atomkraftwerke bis 2022. Die Würzburger Montagsspaziergänger haben an diesen Plänen ihre Zweifel. Sie befürchten, dass die Energielobby in Deutschland womöglich im Hintergrund die Strippen zieht. Um weiterhin Druck auf die Politik auszuüben gingen in Würzburg zur Erinnerung an Fukushima rund 40 Menschen auf die Straße. Ein kleines Häufchen im Vergleich zu vor zwei Jahren. Damals erregten sich noch über tausend Menschen in Würzburg über die Nutzung von Atomkraftwerken.