Menschen – Gold und Silber lieb ich sehr…

Gold und Silber lieb ich sehr – das ist die erste Zeile eines Volksliedes aus dem 19. Jahrhundert. Das Grafschaftsmuseum in Wertheim hat diese Zeile als Titel für seine aktuelle Sonderausstellung gewählt. Zu sehen ist ab 26. November 2013 bis zum 21. April 2014.  Zu Wort in der Sendung Menschen kommen:

  • Dr. Jörg Paczkowski, Museumsleiter
  • Dr. Constanze Neuendorf-Müller, Kuratorin
  • Ursula Wehner M.A., Kuratorin

Edle Metalle wie Gold und Silber unterstreichen die Bedeutung einer Sache oder einer Handlung. Ein Beispiel dafür ist zum Beispiel liturgisches Gerät in Kirchen. 

Ist etwas wertvoll, besonders denkwürdig oder verdient Anerkennung, dann muss es ein Edelmetall sein. Als Münzen, Medaillen, Uhren und Schmuck.

Und wer sich kein echtes Gold oder Silber leisten kann, der tut eben so als ob. Zum Beispiel mit Zinn-Geschirr, mit dem weniger vermögende Familien Prunk und Reichtum bei Hofe nachempfanden.

Glanz und Glitzer zogen Ende des 19. Jahrhunderts in die Häuser ein. Eine Brautkrone aus dem Spessart – über und über verziert mit Flitter und Tand. Gold und Silber – früher Luxusgut für die Reichen und Mächtigen – jetzt ein Massenartikel, der den Alltag schöner und glanzvoller macht.