Mehr Tote nach Autounfällen – Halbjahresbilanz der bayerischen Verkehrsunfallstatistik

Die Halbjahresbilanz der bayerischen Verkehrsunfallstatistik fällt gemischt aus. Demnach wurden weniger Motorradfahrer, Radfahrer und Fußgänger als letztes Jahr im Straßenverkehr getötet. Die Zahl der getöteten Autoinsassen bei Unfällen ist aber um etwa 40 Prozent gestiegen. Das geht aus einem Bericht des Bayerischen Staatssministeriums hervor. Etwa 10 -tausend Unfälle sind auf nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Das sind 15 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Laut Bayerns Verkehrs- und Innenminister Joachim Herrman sind deshalb konsequente Polizeikontrollen von Rasern und Gurtmuffeln verstärkt auf Landstraßen notwendig. Bis 2020 will Herrman mit dem Verkehrssicherheitsprogramm „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ die Unfallzahlen reduzieren und die Zahl der Verkehrstoten auf unter 550 senken. Im ersten Halbjahr 2016 gab es bisher 273 Tote auf Bayerns Straßen.