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Mädchen aus Angola vor ihrer letzten OP

Die zweijährige Patientin Maravilha Bravo hat sich trotz ihres Schicksals zu einem fröhlichen, lebendigen Mädchen entwickelt. Gemeinsam mit ihrer Betreuerin ist sie aus dem Friedensdorf International in Duisburg erneut nach Würzburg gekommen, begibt sich wieder in die Hand der erfahrenen Operateure.Es ist die dritte OP, der sich Maravilha in Würzburg unterzieht.Rückblick: Seit Mai 2012 ist Maravilha in Deutschland. Sie ist blind, kann nicht sprechen und schlucken, muss umständlich von Hand gefüttert werden. Fast 10 Monate wird sie alleine, fern von Zuhause bleiben, um hier von Spezialisten behandelt zu werden. Bereits im Sommer wird der Gaumen mit einer Art Spange zusammengeschoben. Im Oktober hat man in einer komplizierten Operation die Gesichtsspalte verschlossen und die Gesichtsmuskeln rekonstruiert. Die ersten beiden Operationen hat Maravilha gut überstanden, die Narben sind bereits gut verheilt. Nach einer sorgfältigen Untersuchung geben die Kinderärzte jetzt grünes Licht. Maravilja ist gesund und stabil genug für den letzten Eingriff. Nun soll nun noch der Gaumen verschlossen, das Unterlid korrigiert und der Nasenflügel rekonstruiert werden. Und es werden Paukenröhrchen eingesetzt. Damit kann Maravilha in Zukunft noch besser hören und ein beinahe normales Leben führen. Für die enormen Sachkosten kommt unter anderem die Bene Maxilla Stiftung an der Zahnklinik der Universität Würzburg auf , die Ärzte operieren ohne ehrenamtlich. So kann Maravilha im Februar wieder in ihre Heimat Angola zurückkehren, und hat dann eine bessere Zukunft vor sich.