geplante Wohnanlage in Würzburg stößt auf Widerstand

Zahlreiche Interessierte sind der Einladung zu einer Ortsbegehung gefolgt. Insgesamt sollen sechs neue Gebäude entstehen. Fünf entlang der Dürer- und Rottendorferstraße und eines am Friedrich Ebert Ring. Das Haus Benedikt bleibt weiterhin erhalten und bekommt eine neue Verwendung – Dort sollen beispielsweise Studentenwohnungen, Büros oder Praxen ihren Platz finden.

Bereits vier Mal wurde das gesamte Bauprojekt von der Stadtbildkommission begutachtet. Alle Wünsche und Anregungen wurden laut Matthias Lambers in die Planungen mit aufgenommen. Würzburgs Oberbürgermeister und zugleich Vorstand der Stadtbildkommission Georg Rosenthal begrüßt das Vorhaben.

Voraussichtlich im Januar wird der Bebauungsplan des Klostergartens auf der Tagesordnung des Umwelt- und Planungsausschusses stehen. Bis dahin wird die Interessengemeinschaft weiterhin dafür kämpfen, dass das Areal St. Benedikt für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und der Bau verhindert wird. Seit zwei Wochen sammeln sie deshalb Unterschriften für ein Bürgerbegehren. 5000 benötigen sie, damit es zugelassen wird.