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Diakonisches Werk Schweinfurt berät Flüchtlinge

Die Zahl der Asylbewerber steigt, auch in der Region Main-Rhön. Viele von ihnen sind in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht, eine davon ist die „Breite Wiese“ in Schweinfurt. Schon seit einigen Monaten lebt hier Said-Seyd Ali, der aufgrund der schwierigen politischen und religiösen Situatuion in seiner Heimat Pakistan nach Deutschland gekommen ist und hier auf die Entscheidung über seinen Asylantrag wartet. Neun Monate hatte er – von Gesetzes wegen – Arbeitsverbot, bald aber wird er eine Stelle bei einem Schnellimbiss antreten. Damit steigt für ihn die Chance auf eine eigene Wohnung, die er sich sehr wünscht.

Hilfestellung bei vielen Fragen – vom Ausfüllen von Formularen, über Informationen zu Soziallistungen bis hin zu genereller Beratung in Bezug auf die Neuorganisation des eigenen Lebens hier in Deutschland – erhält der 24-Jährige, dessen Deutschkenntnisse sich durch entsprechenden Unterricht bereits verbessert haben, von Monika Morick-Kraus. Sie ist Mitabeiterin der Asylbewerber- und Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werks Schweinfurt. Sie weiß: nicht alles, was gerade auch für Flüchtlingsfamilien wünschenswert wäre, wird vom Staat bezahlt, weshalb die Diakonie für ihre Arbeit auf Spenden angewiesen ist.