Bahnhofsmission sucht Unterstützer

Insgesamt 15.500 Euro sowie eine Zusicherung über weitere 10.000 Euro konnte heute der Förderverein im Rathaus an die Würzburger Bahnhofsmission übergeben. Ein Schritt auf dem Weg den Nachtbetrieb aufrecht zu erhalten, so der erste Vorsitzende Helmut Fries –denn schon jetzt fehlen den Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern 40-50 Wochenstunden. Neue Mitarbeiterstellen würden schon seit 2013 nicht mehr besetzt, die Träger Caritas sowie Diakonie planen eventuelle Sparmaßnahmen. 55 000 Euro  betragen die Kosten für ein Jahr Nachtdienst. Fast  44.000 Menschen kontaktieren die Bahnhofsmission pro Jahr.  Insgesamt wurden 2013 4.020 Gespräche und Beratungen in der Bahnhofsmission geführt. Gerade Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden, dient die Bahnhofsmission als kurzfristige Anlaufstelle für Übernachtungen. Sie sei auf Unterstützung durch gesellschaftliches Engagement dringend angewiesen, so Fries.