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Ausbildungssituation in Mainfranken

Auf 100 Bewerber kommen 113 Ausbildungsstellen in Mainfranken. Die Chancen für junge Menschen sind also höher denn je einen passenden Ausbildungsplatz zu ergattern. Bis vor kurzem konnte sich ein Personalchef unter einer Vielzahl von Bewerbern den Besten heraussuchen. Doch das Blatt hat sich gewendet. Heute hat ein Schulabsolvent beinahe freie Wahl bei den Ausbildungsstätten. Denn Fachkräftemangel spielt nicht nur bei Ingenieursberufen eine Rolle. Unternehmen aller Branchen benötigen Nachwuchs. Unternehmen müssen nicht nur bei der Wahl ihrer Bewerber umdenken. Sie müssen zudem attraktiver für Jugendliche werden. Denn wenn ein Berufsanfänger die Wahl hat, dann entscheidet er sich natürlich für den Betrieb, der ihm am meisten zusagt. Hier spielen Themen wie Betriebsklima, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine Übernahme nach der Ausbildung eine entscheidende Rolle.

Zum Stichtag: 30. September waren 300 gemeldete Stellen noch unbesetzt. Das kann zum einen daran liegen, dass Unternehmen immer noch zu wählerisch sind. Zum anderen wissen die Jugendlichen scheinbar häufig nicht, welche Lehrberufe es überhaupt gibt. Trotz der deutlichen Besserung am Ausbildungsmarkt, gibt es auch junge Menschen, die nicht sofort eine Stelle erhalten. Für diese Personen mit gewissen Startschwierigkeiten bietet die Agentur für Arbeit verschiedene Programme. Für Jugendliche, die im Moment noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, ist auch jetzt noch ein Einstieg möglich.

4200 Lehrstellen und 3700 Bewerber in Mainfranken – Dieser Trend wird sich auch in den kommenden Jahren auf dem Ausbildungsmarkt fortsetzen. Der Fachkräftemangel nimmt also jetzt schon seinen Anfang.