200 Jahre Unterfranken in Bayern

Vor fast auf den Tag genau vor 200 Jahren wurde Unterfranken bayrisch. Zu diesem Jubiläum gab es einen großen Festakt in der Neubaukirche. Horst Seehofer sprach von einer Sternstunde, als Unterfranken den Bayern zugesprochen wurde. Unterfranken sei ein Juwel. Unterfranken ist ein kulturelles, wirtschaftliches und technologisches Aushängeschild für den Freistaat, so der Ministerpräsident in seiner Rede.

Das Großherzogtum Würzburg fiel am 26. Juni 1814 nach den napoleonischen Kriegen an Bayern. Die ganze Region nannte sich zunächst Untermainkreis, ab 1838 dann Regierungsbezirk Unterfranken und Aschaffenburg. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, wie Historiker berichten, fühlen sich die Unterfranken mittlerweile sehr wohl in Bayern – haben aber immer noch ihren eigenen Kopf. Vor 100 Jahren wurden extra Postmarken gedruckt, die die Zugehörigkeit Unterfrankens zeigen sollten – am Abend gab es für den Ministerpräsidenten vom Chef-Unterfranken Erwin Dotzel einen historischen Atlas über die vergangenen 200 Jahre.