Mann im Main verschwunden – ausgelöster Großeinsatz findet glückliches Ende

THÜNGERSHEIM, LKR. WÜRZBURG UND ZELLINGEN, LKR. MAIN-SPESSART. Der Notruf einer 30-Jährigen hat am Montagnachmittag zu einem Großeinsatz für Feuerwehr, Rettungsdienst und Wasserwacht geführt. Ein Hundehalter war dabei in den Main gesprungen, um seinen Vierbeiner zu retten. Der Mann konnte jedoch selbst unverletzt ans Ufer schwimmen.

Die Frau war mit dem zwei Jahre älteren Freund und ihren zwei Hunden in Thüngersheim am Mainufer unterwegs. In der Nähe des Freibades sprang der eine Hund gegen 16.20 Uhr unvermittelt ins Wasser und geriet in der Folge in das Fahrwasser. Sein „Herrchen“ sprang deshalb aus Angst hinterher, um seinen Vierbeiner zu retten.

Als die 30-Jährige allerdings kurz darauf die Beiden aus den Augen verlor und auch auf Rufen keine Antwort mehr erhielt, setzte sie sofort einen Notruf ab. Dies führte zu einem Großeinsatz mit Alarmierung der Polizei, des Rettungsdienstes, der Feuerwehren aus Thüngersheim, Zellingen und Erlabrunn sowie von Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Würzburg, die auch mit Rettungstauchern zur Einsatzstelle eilten.

Die Wasserwachten der Standorte Würzburg, Karlburg und Marktheidenfeld suchten zusammen mit Booten der Feuerwehr den Main ab, während die übrigen Kräfte der Feuerwehren beidseitig das Mainufer durchkämmten. Aus der Luft suchte der ebenfalls eingesetzte Rettungshubschrauber nach dem Vermissten.

Gut eine Stunde nach der Alarmierung kam schließlich die erlösende Nachricht. Der 32-Jährige war mit seinem Hund durch den Main bis nach Zellingen abgetrieben worden, wo er sich letztlich in der Nähe des Freibades ans Ufer retten konnte. Dort meldete sich der 32-Jährige bei den suchenden Rettungskräften. Außer einer leichten Unterkühlung des Mannes, waren Hund und Herrchen glücklicher Weise unverletzt.