Maler und Lackierer streichen mehr Geld ein

Höherer Mindestlohn für Maler und Lackierer in Würzburg.
Maler in Würzburg streichen mehr Geld ein: Der Gesellen-Mindestlohn in Maler-
Betrieben und Lackierereien steigt in diesem Monat auf 13,10 Euro pro Stunde. Darauf
weist die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hin. Maler und Lackierer haben damit ab
sofort 52 Euro pro Monat mehr im Portemonnaie. Für Ungelernte erhöht sich die Lohn-
Untergrenze auf 10,10 Euro in der Stunde, so die IG BAU Mainfranken.
Bezirkschef Michael Groha spricht von einer wichtigen Absicherung nach unten.
„Messlatte“ für die Branche sei aber weiterhin der Tariflohn. Der liegt bei 15,59 Euro pro
Stunde. „Anspruch darauf haben Gesellen, die in der Gewerkschaft sind und in einem
Betrieb arbeiten, der in der Maler- und Lackierer-Innung ist“, erklärt Groha.
In Würzburg gibt es nach Angaben der Arbeitsagentur rund 260 Beschäftigte im Maler – und
Lackiererhandwerk. Darüber hinaus gilt der neue Mindestlohn auch für Leiharbeiter,
die in der Branche eingesetzt sind. „Gerade sie sollten bei der nächsten
Lohnabrechnung genau prüfen, ob das Lohn-Plus tatsächlich auf dem Konto ist“, rät
Michael Groha.