Klassenerhalt! s.Oliver Baskets Akademie setzt sich souverän durch

Alle vier Spiele in der JBBL-Qualifikation deutlich gewonnen:

Die s.Oliver Baskets Akademie und der BBC Bayreuth sind am Wochenende als Sieger aus der JBBL-Qualifikationsgruppe D hervorgegangen: Die Würzburger nutzten ihren Heimvorteil und gewannen alle vier Spiele, die Oberfranken belegten mit drei Siegen und einer Niederlage den zweiten Platz.

Headcoach Richard Latzel und Co-Trainer Christian Recker hatten sich vorgenommen, mit ihren Jungs möglichst alle vier Spiele zu gewinnen, um sich auf keine komplizierten Rechenspielchen mit direkten Vergleichen und Korb-Differenzen einlassen zu müssen. Der Plan ging auf: „Die Qualifikation ist extrem wichtig. Es wäre ein großer Schlag für unser Programm gewesen, wenn wir nächste Saison nicht in der Bundesliga gespielt hätten. Die Jungs haben in allen vier Spielen toll gekämpft und sind verdient Turniersieger geworden“, betonte ein zufriedener Trainer Richard Latzel nach dem vierten Spiel seiner Jungs gegen die Metrostars aus Nürnberg.

Es war der Höhepunkt eines anstrengenden Wochenendes mit vier (leicht verkürzten) Spielen innerhalb von 26 Stunden: Schon das erste Viertel gegen die Metrostars ging mit 34:12 klar an die Hausherren. Anschließend schonte der Nürnberger Coach einige Spieler für das spätere Duell um den zweiten Platz, und die Würzburger konnten die Partie überdeutlich mit 85:27 (50:16) für sich entscheiden. Die Nürnberger Taktik ging nicht auf: Bayreuth gewann das Duell um Platz zwei zum Abschluss des Turniers am Sonntagnachmittag mit 64:53.

Schon beim Auftakt am Samstag hatte sich angedeutet, dass die beiden JBBL-erfahrenen Teams aus Würzburg und Bayreuth die Favoriten waren. Im direkten Duell brauchten die Gastgeber eine Halbzeit, um ins Turnier zu finden. Das spannende Frankenderby entschieden sie am Ende dank Alexander Lauts und Marius Wiegand, die jeweils 18 Punkte erzielten, mit 69:57 (39:40) für sich.

„Zu Beginn waren wir noch etwas nervös, weil es das voraussichtliche Topspiel des Turniers war. Nach dem sehr anstrengenden Spiel gegen Bayreuth hatten wir dann  gegen Gotha einige Konzentrationsschwierigkeiten und konnten erst im Verlauf des Spiels die letzten Reserven mobilisieren“, so Latzel. Wie im gesamten Turnierverlauf stand beim 48:32 (22:18) gegen die „Rockets“ die Verteidigung gut. In der Offensive fielen die Würfe zu schlecht, um die Partie schon vor der Pause zu entscheiden.

Bei ihren beiden Spielen am Sonntag ließen die Jungs um die drei Leistungsträger Wiegand, Lauts und Jakob Jeßberger dann nichts mehr anbrennen. Sowohl gegen Dresden als auch gegen Nürnberg war die Messe für die Gegner bereits nach der ersten Halbzeit gelesen.

„Wie souverän wir am Sonntag aufgetreten sind und die beide Spiele mit einer starken Teamleistung deutlich gewonnen haben, hätte ich vorher nicht erwartet. Marius, Alexs und Jakob haben uns natürlich im ganzen Turnier getragen, aber auch wenn wir gewechselt haben kam nie ein Bruch ins Spiel. Alle haben gekämpft und hatten Feuer. Das war an diesem anstrengenden Wochenende in unserer heißen Halle sehr wertvoll. Der Turniersieg ist ein Erfolg der gesamten Mannschaft, alle 13 Spieler haben einen wichtigen Beitrag geleistet“, sagt Richard Latzel: „Ich möchte mich auch bei den Eltern und allen ehrenamtlichen Helfern ganz herzlich bedanken, die das ganze Wochenende einen tollen Job gemacht haben. Ohne sie wäre das Turnier nicht so reibungslos über die Bühne gegangen.“

Die einzelnen Ergebnisse der s.Oliver Baskets Akademie:

Würzburg – BBC Bayreuth 67:59 (20:16, 19:24, 18:7, 12:10)
Oettinger Rockets Gotha – Würzburg 32:48 (6:13, 12:9, 8:18, 6:8)
Würzburg – Dresden Titans 53:34 (23:6, 14:12, 15:4, 11:12)
Metrostars Nürnberg – Würzburg 27:85 (12:34, 4:16, 6:15, 5:20)

Für die s.Oliver Baskets Akademie spielten:
(Punkte gegen Bayreuth/Gotha/Dresden/Nürnberg)
Nikolaus Arlt (-/-/2/4), Jasper Westphal (0/0/2/1), Nils Lotter (8/6/13/10), Jakob Jeßberger (8/12/4/10), Malik Dur (3/4/3/12), Alexander Lauts (18/2/10/9), Julius Döllinger (0/2/-/-), Philipp Sutton (2/5/3/2), Yannik Köpplinger (0/3/4/9), Andreas Gaiger (3/0/1/0), Matti Weißhaar (2/8/6/9), Marius Wiegand (18/6/13/19), Kevin Koller (7/0/2/0).