Kanufahrer entdeckt Toten in Fränkischer Saale – Kein Hinweis auf Fremdeinwirkung

SALZ, LKR. RHÖN-GRABFELD. Ein Kanufahrer hat am Samstagnachmittag in der Fränkischen Saale einen Toten entdeckt. Inzwischen steht fest, dass es sich um einen 74-Jährigen aus einer Unterkunft für Wohnungslose im Landkreis Rhön-Grabfeld handelt. Noch ist nicht bekannt, wie der Rentner in das Wasser gelangt und letztendlich zu Tode gekommen ist. Die Kriminalpolizei Schweinfurt führt die weiteren Ermittlungen.

Gegen 14:00 Uhr war ein 46-Jähriger, der mit seinem Sohn auf der Fränkischen Saale paddelte, etwa 300 Meter flussabwärts der Bootsanlegestelle der Saalebrücke auf den leblosen Körper im Wasser aufmerksam geworden. Der Mann aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld verständigte sofort die Polizei. Die Leiche wurde dann durch die Wasserwacht Bad Neustadt/Saale und Bad Kissingen sowie die Feuerwehr Salz geborgen.

Sehr schnell ergaben sich Hinweise auf die Identität des Toten. Es stellte sich heraus, dass der 74-Jährige am Donnerstag letztmals gesehen wurde. Die weiteren Ermittlungen hat noch am Samstagnachmittag die Kripo Schweinfurt übernommen. Jetzt geht es um die Frage, wie der ältere Mann in das Wasser gelangt und woran er letztendlich verstoben ist. Hier soll möglicherweise eine Obduktion Klarheit bringen. Dafür, dass der Rentner Opfer einer Straftat geworden sein könnte, gibt es keinerlei Anhaltspunkte.