Jugend-Basketball-Bundesliga: souveräner zehnter Sieg in Serie für Würzburg

Der Tabellenzweite der JBBL-Vorrunde Mitte-Ost ließ auch am 12. und letzten Spieltag der Gruppe nichts mehr anbrennen: Auch ohne Michael Javernik (Nationalmannschaftslehrgang), Jonas Glas (erkrankt) und Robin Kottke (Einsatz in der NBBL) siegten die Würzburger Akademiker in Heidelberg zum zehnten Mal in Folge. Bei den Junior Baskets Rhein Neckar gewannnen sie zu neunt auf dem Weg zu einem 94:62-Erfolg am Sonntag alle vier Viertel. Weiter geht es in zwei Wochen mit der Hauptrunde, in der sich die Unterfranken unbedingt für die Playoffs um die Deutsche U16-Meisterschaft qualifizieren wollen.

„Wir haben die Aufgabe auch in dieser Besetzung souverän über die Bühne gebracht. Die Jungs haben konzentriert und diszipliniert angefangen, es lief in der ersten Halbzeit wie im Spielbuch aufgeschrieben“, sagte JBBL-Coach Wolfgang Ortmann hinterher: „Als wir dann deutlich vorne lagen, haben sie kurz den Spielplan verlassen und Heidelberg konnte seine großen Spieler besser in Szene setzen. Nach einer Auszeit, in der ich die Jungs einfach nur angeschaut habe, haben sie dann aber wieder gut verteidigt, viel Druck auf den Ball gemacht und die Pflichtaufgabe gut zu Ende gebracht.“

In zwei Wochen ist es dann soweit: In der Hauptrunde zusammen mit Regnitztal und Bayreuth aus der eigenen Gruppe sowie Frankfurt, Kronberg und Bonn/Rhöndorf aus der Gruppe Mitte-West geht es an sechs Spieltagen um den Einzug in die Playoffs. Die Ergebnisse gegen die Teams aus der eigenen Gruppe werden mitgenommen, die s.Oliver Würzburg Akademie startet also mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in die nächste Saisonphase. Die besten vier der sechs Mannschaften in der Gruppe ziehen ins Playoff-Achtelfinale ein.

Junior Baskets Rhein Neckar – s.Oliver Würzburg Akademie 62:94 (16:20, 14:28, 18:25, 14:21)

Für Würzburg spielten:
Nico Orfanidis 17 Punkte (12 Rebounds), Julius Böhmer 17/1 Dreier, Malcolm Streitberg 17, Vincent Barthold 12, Luca Lehmann 8, Jonas Michaeli 8 (6 Rebounds), Patrik Michel 7/1, Lennard Schrade 6, Davor Markovic 2.