JBBL: Verletzungen waren in Kronberg nicht zu kompensieren

Überhaupt nicht zufrieden war JBBL-Trainer Tarrah Seppe mit dem Auftritt seiner jungen Mannschaft beim MTV Kronberg: „Natürlich hat man gemerkt, dass wir einige Verletzungen kompensieren mussten und nicht komplett waren. Im Spiel haben sich dann zwei weitere Spieler verletzt. Das darf aber keine Entschuldigung dafür sein, dass wir nicht vierzig Minuten gekämpft haben. Vor allem die erste Halbzeit war katastrophal“, so Tarrah. Das Resultat war eine 48:25-Führung der Gastgeber bereits nach den ersten zwanzig Spielminuten, am Ende setzten die Hessen mit 90:53 durch.

„Wir haben keine Rebounds geholt und defensiv nicht das gemacht, was wir machen wollten. Deswegen waren wir auch im Angriff nicht richtig da, denn bei uns baut die Offensive immer auf der Verteidigung auf. Wir müssen die Niederlage schnell wegstecken und daraus lernen. Wir können es deutlich besser und haben uns unter Wert verkauft.“

Am Wochenende steht ein ungewöhnlicher Doppel-Spieltag auf dem Programm: Das erste Heimspiel findet am Samstag um 11 Uhr in der Sporthalle des Deutschhaus-Gymnasiums gegen die Regnitztal Baskets statt, am Sonntag um 12 Uhr treten die U16-Akademiker beim TV 1862 Langen an.

MTV Kronberg – s.Oliver Würzburg Akademie 90:53 (25:12, 23:13, 25:16, 17:12)

Für Würzburg spielten: Ben Bredenbröcker 20 (8 Rebounds), Lukas Roth 7/1, Yannick Mergler 6, Paul Retfalvi 6, Julius Böhmer 5/1 (7 Assists/4 Steals), Lovis Erche 4, Ludwig Roth 3/1, Konstantin Zeuch 2 (8 Rebounds), Steven Schalme, David Gerhard.