Handball-Bayernliga/Damen: Bergtheim setzt Höhenflug fort

Mit einem klaren 31:24 Erfolg in Nürnberg setzt Bergtheim seinen Erfolgslauf fort und verteidigt die TabellenfÄhrung. Dabei hatte es am Anfang mehr als katastrophal ausgesehen:
Sandra Hämmerlein, zuletzt in Topform und ein wichtiger Baustein im HSV-Team, war in der 4.Minute umgeknickt und musste –vermutlich mit einem Bänderriss – das Spielfeld verlassen.
Bergtheim war sichtlich geschockt und der Club nutzte das zu einer 8:2-Führung. Dann aber übernahm Anika Schurr, die eine überragende Leistung ablieferte, Verantwortung: sie organisierte die Abwehr und zog die Fäden im Angriff. Wo immer sich in der Defensive eine Lücke auftat, schon war Schurr da und behob mit großem Kampfgeist das Problem.

Bergtheim holte Tor um Tor auf, wobei gerade zu diesem Zeitpunkt Anna Renner mit wichtigen Treffern punktete. Zur Halbzeit war der Anschluss hergestellt. Trainer Stephan Dinkel schien in der Kabine die richtige
Motivation für die 2. Spielhälfte gefunden zu haben, schnell war nicht nur der Ausgleich geschafft, sondern auch ein deutlicher Vorsprung herausgespielt.

Der Druck auf NÄrnberg wurde immer größer und die hatten dem variablen Angriffsspiel von Bergtheim immer weniger entgegenzusetzen. Nürnbergs Defensive wurde immer löchriger und das nutzten besonders die
effektiven Lisa Lichtlein und Anika Schurr, die sich neben ihrer spielerischen Vorstellung auch als 4-fache Torschützin präsentierte.

Trainer Stephan Dinkel kommentierte das Spiel: „Meine Mannschaft hat den anfänglichen Einbruch gut weggesteckt, ist nicht in Hektik verfallen und hat
konzentriert über Kampf und Mannschaftsgeist ins Spiel zurück gefunden. Dann setzte sich die spielerische Überlegenheit durch. Auch wenn der Verlust von Hämmerlein bitter ist, mit Gerdes und Hofmann sind Spielerinnen da, die die Lücke schließen können.“

Es spielten: Nina Tucher (TW), Mona Oßwald (TW), Annika Brezina (6/4), Martina Gerdes (4), Sandra Hämmerlein, Carina Hofmann, Lena Krone, Lisa
Lichtlein (8), Anna Renner (3), Lena Riedel (1), Anika Schurr (4), Nina
Thoben (2), Svenja Winheim (3)

Spielfilm: 2:1 (6.) – 8:2 (13.) – 9:8 (22.) – 13:13 (28.) – 14:13 – HZ
15:18 (37.) – 15:25 (42.) – 20:29 (55.) – 24:31