Fechten: Johann Gustinelli (TBB) wiederholt Vorjahreserfolg

Der Tauberbischofsheimer Johann Gustinelli hat mit einem fehlerfreien Wettkampftag das „Internationale Herrenflorett-Turnier“ in Heidenheim für sich entschieden, zugleich seinen Vorjahressieg erfolgreich verteidigt. Der 26-jährige distanzierte im Finale den Russen Timur Arslanov deutlich mit 15:8.

Von Beginn an wusste der Tauberbischofsheimer mit guten Gefechten zu überzeugen, erreichte souverän den Direktausscheid. Auch hier gab sich Gustinelli, zu dessen größten Erfolgen sicher die Mannschafts-Goldmedaille bei den Europameisterschaften in Zagreb im Vorjahr zu zählen ist, keine Blöße. Nach klaren Siegen focht er sich die Finalrunde des Turniers, besiegte dort zunächst seinen Vereinskollegen Niklas Uftring mit 15:8. Im Halbfinale schaltete Gustinelli dann den Bonner Moritz Kröplin mit 15:13 aus.

Der WM-7. von Budapest, Sebastian Bachmann (Tauberbischofsheim), reihte sich in Heidenheim neben Moritz Kröplin auf Platz drei ein. Er unterlag im Halbfinale dem späteren Gesamt-Zweiten, Timur Arslanov, in einem taktisch geprägten Gefecht 3:5.

 In einer Woche starten die deutschen Florettfechter in Paris in die neue Weltcup-Saison. Dann wird auch Peter Joppich (Koblenz) wieder mit von der Partie sein, der in Heidenheim nicht am Start war.         

Platzierungen:

1. Johann Gustinelli (Tauberbischofsheim)

2. Timur Arslanov (Russland)

3. Sebastian Bachmann (Tauberbischofsheim)

3. Moritz Kröplin (Bonn)

5. Mark Perelmann (Mannheim-Neckarau)

6. Niklas Uftring (Tauberbischofsheim)

7. Georg Dörr (Weinheim)

8. Andre Sanita (Bonn)

 

Viertelfinals:

Sebastian Bachmann – Georg Dörr                          11:8

Timur Arslanov – Mark Perelmann                         15:8

Moritz Kröplin – Andre Sanita                                   15:9

Johann Gustinelli – Niklas Uftring                           15:8

 

Halbfinals:

Sebastian Bachmann – Timur Arslanov                  3:5

Moritz Kröplin – Johann Gustinelli                         13:15

 

Finale:

Timur Arslanov – Johann Gustinelli                          8:15