Der Orden der Franziskaner-Minoriten plant eine Verkleinerung der Klosterräume

Viele und umfangreiche Veränderungen stehen auf dem Würzburger Klostergelände an. Ein Teil des Klostergrundstücks wird im Erbbaurecht dem Hotel Rebstock überlassen, hier wird ein Neubau eines Hotels mit 48 Doppelzimmern geplant. Der Rebstock-Chef Christoph Unckell wird Bauherr sein. Das Hotel soll für Touristen und Tagungsgäste sein.

Die 18 Franziskaner-Minoriten bewohnen von dort an nur noch einen Flügel des Klosters, das sind etwa 20 Zimmer, unter denen ein größerer Veranstaltungssaal entstehen soll. Die anderen beiden Flügel werden an das Caritas-Don-Bosco-Berufsbildungswerk vermietet. Hier sollen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge einziehen. Außerdem sollen durch Renovierungen im ehemaligen Seminar Sankt Valentin Räume für Mietwohnungen entstehen.

Das Ganze wurde beim Provinzkapitel der Franziskaner-Minoriten im Kloster Schwarzenberg entschieden. Hier kommt das Oberste Beschlussgremium alle vier Jahre zusammen und bespricht wichtige Entscheidungen.
Die Umbaumaßnahmen belaufen sich auf mehrere Millionen Euro, welche durch Rücklagen des Konvents und der Ordensprovinz finanziert werden.

Die Einnahmen, die der Konvent in Zukunft durch den Erbpachtvertrag erhält, werden komplett dem Haushalt des Würzburger Konvents zugute kommen.