Amir Shapourzadeh verlässt die Rothosen und wird Manager in Österreich

• Offizielle Verabschiedung des Kapitäns der Kickers-Aufstiegsmannschaft am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart in der ausverkauften FLYERALARM Arena

• FWK-Cheftrainer Bernd Hollerbach: „Amir trägt ganz großen Anteil an der jüngsten Erfolgsgeschichte der Kickers. Seine Leistung auf und auch neben dem Platz war herausragend. Ein Kapitän, der mit Leistung vorausgeht und einer Mannschaft ganz wichtige Impulse gibt.“

Der langjährige Kapitän Amir Shapourzadeh verlässt den FC Würzburger Kickers und wird zum 1. Januar 2017 Manager beim österreichischen Bundesligisten FC Admira Wacker Mödling. Kaum ein anderer Akteur der Rothosen wird so sehr mit dem rasanten sportlichen Aufstieg des FWK von der Regionalliga in die 2. Liga in Verbindung gebracht wie der heute 34-Jährige. Er war einer der ersten Spieler überhaupt, den Cheftrainer Bernd Hollerbach zu Beginn des Würzburger Profifußball-Projektes vor knapp drei Jahren verpflichtet hatte, alleine in 69 Liga-Partien erzielte der Deutsch-Iraner 18 Tore für die Kickers und bereitete weitere 15 Treffer vor.

„Amir trägt ganz großen Anteil an der jüngsten Erfolgsgeschichte der Kickers. Seine Leistung auf und auch neben dem Platz war herausragend, er ist ein ganz besonderer Mensch. Ein Kapitän, der mit Leistung vorausgeht und einer Mannschaft ganz wichtige Impulse gibt. Er war immer mein verlängerter Arm. Dafür bin ich ihm äußerst dankbar“, sagt Bernd Hollerbach: „Wir wünschen Amir für seine neue Herausforderung alles erdenklich Gute. Es ist eine Selbstverständlichkeit und für mich ganz wichtig, dass wir auch weiterhin in regem Austausch bleiben. Und klar ist auch: Die Türen der Kickers stehen Amir immer offen.“

Am kommenden Sonntag, wenn die Würzburger FLYERALARM Arena beim Zweitliga-Heimspiel der Kickers um 13.30 Uhr gegen den VfB Stuttgart restlos ausverkauft ist, wird Amir Shapourzadeh gebührend verabschiedet. „So, wie sich das gehört, gibt es für einen großen Spieler, wie Amir unbestritten einer ist, auch die große Bühne. Das hat er sich verdient und soll unsere Verbundenheit auch entsprechend unterstreichen“, sagt Kickers-Aufsichtsratsvorsitzender Daniel Sauer: „Als Amir mit dem Wunsch an uns herangetreten ist, den Manager-Posten bei Admira übernehmen zu wollen, war für uns klar, dass wir ihm keine Steine in den Weg legen werden, sondern ihm die Chance ermöglichen wollen, sich mit voller Energie einer neuen Herausforderung zu widmen.“

Beim FWK war Shapourzadeh bis zuletzt Standby-Profi, kam in dieser Saison zu einem Zweitliga-Einsatz im Rothosen-Dress, lenkte seinen Blick allerdings vermehrt auf seine Aufgabe als Verantwortlicher für die Kader-Planung bei den Mainfranken. Parallel absolvierte der Offensivspieler ein Sportmanagement-Fernstudium. Nun hat sich im Zuge einer Statuten-Änderung im österreichischen Profifußball die Möglichkeit aufgetan, den Manager-Posten bei Admira zu übernehmen. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe. Für mich war immer klar, dass ich weiterhin im Sportgeschäft arbeiten möchte. Entsprechend frühzeitig habe ich mich auch auf das Leben nach dem Fußball vorbereitet. Ich habe in meiner aktiven Zeit sehr vieles gesehen und erlebt, ich kenne die unterschiedlichen Facetten des Fußballs und will meine Erfahrungen jetzt voll und ganz bei der Admira einbringen. Ich bin den Kickers sehr dankbar, dass Sie meinem Wunsch entsprochen haben, den Manager-Posten bei der Admira zu übernehmen. Für mich hat sich die große Chance ergeben, eine neue Herausforderung anzutreten, diese will ich auch nutzen.“

Aus der Tatsache, dass ihn der Abschied vom Dallenberg schmerzt, macht Shapourzadeh kein Geheimnis: „Würzburg ist zu meiner zweiten Heimat geworden, ich möchte mich bei allen bedanken, die mich hier unterstützt und immer zu mir gehalten haben. Zuvorderst geht mein Dank an unseren Trainer. Durch Bernd habe ich sehr vieles dazugelernt, was mir auch jetzt in Österreich helfen wird. Ich freue mich auf die Verabschiedung von den Fans, das wird mit Sicherheit noch einmal ein sehr emotionaler Moment. Für mich gilt es, einfach Allen Danke zu sagen. Für eine ganz tolle und bemerkenswert erfolgreiche Zeit bei den Kickers.“

Dass die Würzburger Kickers und Admira Wacker Mödling, von wo aus Torwart Jörg Siebenhandl erst im Sommer dieses Jahres an den Dallenberg gekommen war, weiterhin kooperieren werden, ist ausdrücklicher Wunsch beider Klubs, die eine bedeutende Gemeinsamkeit besitzen: Auch FLYERALARM zählt bei den Niederösterreichern zum Kreis der Hauptsponsoren.