3. Liga: Würzburger Kickers wollen am Mittwoch gegen Preußen Münster den ersten Sieg

Es geht Schlag auf Schlag: die erste englische Woche in dieser noch jungen Drittliga-Spielzeit steht an! Der FC Würzburger Kickers empfängt nur drei Tage nach dem 1:1 gegen Werder Bremen II an diesem Mittwochabend, 2. August, 19 Uhr, den SC Preußen Münster in der FLYERALARM Arena.

„Preußen Münster ist ein echter Traditionsverein mit einer tollen Geschichte und großen Ambitionen. Die Mannschaft kennt die 3. Liga bestens und weiß, worauf es in dieser Spielklasse ankommt“, sagt FWK-Cheftrainer Stephan Schmidt: „Wir wissen um die Stärken der Münsteraner, wollen aber selbst wieder das Heft des Handelns in die Hand nehmen und mit der Unterstützung von den Rängen, die gegen Bremen fantastisch war, agieren statt reagieren.“ Eine große Rolle wird laut Stephan Schmidt beim Flutlichtspiel am Mittwochabend die Geduld spielen: „Es wird viel Arbeit auf uns zukommen. Wir benötigen erneut eine gesunde Balance. Beim Heimspiel gegen Werder haben wir schon sehr viel richtig gemacht. Die Mannschaft ist extrem ehrgeizig und mental stark. Wir sind bereit.“

Für Felix Müller ist die Partie gegen seinen Ex-Klub zweifelsohne etwas Besonderes. Ein Jahr lang trug er in der 3. Liga das Trikot der Münsteraner, ehe er im Sommer 2016 zu den Kickers gewechselt ist. „Ich hatte eine schöne Zeit in Münster. Es ist immer schön, alte Kollegen wiederzutreffen, auch wenn sich das Gesicht der Mannschaft dort ebenso verändert hat“, sagt Felix Müller: „Wir hoffen, dass wir dieses Mal nicht in Rückstand geraten. Es ist der Mannschaft jedoch hoch anzurechnen, dass sie zweimal nach einem solchen zurückgekommen ist. Das spricht für unsere Mentalität.“

Münster mit starkem Start

Dass die Aufgabe gegen die Gäste aus dem Münsterland alles andere als einfach ist, wissen Cheftrainer Stephan Schmidt und sein Team. Der SCP hat nach zwei Spieltagen vier Zähler auf dem Konto. Nach dem 1:1-Remis zum Auftakt beim FC Rot-Weiß Erfurt feierte die Mannschaft von Trainer-Urgestein Benno Möhlmann zuletzt einen 3:0-Heimerfolg über den SV Meppen. In beiden Partien traf Kapitän und Sturmführer Adriano Grimaldi. „Sowohl von der Spielweise als auch von den Ergebnissen können wir mit dem Start zufrieden sein“, sagt Benno Möhlmann, der in Würzburg weiterhin auf Lucas Cueto und Nico Rinderknecht verzichten muss, Ole Kittner befindet sich nach SCP-Angaben in den letzten Zügen des Heilungsprozesses. Ansonsten kann der 62-Jährige Fußball-Lehrer aus dem Vollen schöpfen.

Davon kann Stephan Schmidt keineswegs sprechen. Mit dem am Fuß verletzten Hendrik Hansen, Florian Kohls (Kreuzbandriss) und dem weiterhin angeschlagenen Dennis Mast werden drei Akteure definitiv fehlen. Hinter den Einsätzen von Sebastian Neumann, der gegen Werder II bei einem Foul heftig getroffen wurde, sowie Maximilian Ahlschwede prangen Fragezeichen. „Ich hoffe, dass es geht, das wird sich aber erst kurzfristig zeigen“, sagt FWK-Cheftrainer Stephan Schmidt.

(Quelle: Homepage Würzburger Kickers)