2. Liga: Würzburger Kickers stellen personelle Weichen!

Zweitliga-Aufsteiger FC Würzburger Kickers hat die ersten personellen Weichen für die Spielzeit 2016/2017 getroffen und die Verträge mit Dominik Brunnhübner, Joannis Karsanidis sowie Peter Kurzweg um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2018 verlängert, bzw. so angepasst, dass diese auch Gültigkeit für die Zweite Liga besitzen. Zudem hat Marco Haller einen Kontrakt für ein weiteres Jahr am Würzburger Dallenberg unterschrieben. Der Mittelfeldspieler trägt das Trikot der Mainfranken bereits seit 2013 und gehörte zu dem Team, das sich in den beiden Relegationsspielen gegen den MSV Duisburg durchgesetzt hatte. „Für uns war immer klar, dass wir das Gros des Kaders, der in der Dritten Liga auch regelmäßig zum Einsatz gekommen ist und zuletzt auch in der Relegation auf dem Platz gestanden hat, weiter an uns binden wollen. Entsprechend haben wir jetzt auch gehandelt und die Verträge verlängert“, sagt Cheftrainer Bernd Hollerbach.

Zehn Akteure, deren Verträge ausgelaufen sind oder keine Gültigkeit mehr für die Zweite Liga besaßen, wurden am Samstagabend nach dem Gewinn des bayerischen Toto-Pokals gebührend verabschiedet: Christopher Bieber und Liridon Vocaj (beide RW Erfurt) haben bereits neue Vereine gefunden, außerdem werden Nico Herzig, Lukas Billick, Paul Thomik, Daniele Bruno, Adam Jabiri, Niklas Weißenberger sowie Nico Gutjahr die Kickers verlassen. „Solche Entscheidungen fallen nicht leicht, bringt aber die Natur der Sache mit sich“, sagt Kickers-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer. „Wir bedanken uns bei allen, die in den vergangenen beiden Jahren alles für den Verein gegeben haben und mit ihren jeweiligen Rollen in der Mannschaft absolut professionell umgegangen sind. Ich bin mir sicher, dass alle, die an diesem spannenden Projekt aktiv dabei waren und mitgeholfen haben, es nach vorne zu bringen, auch jetzt davon profitieren und interessante Klubs finden werden“, unterstreicht Trainer Bernd Hollerbach.

Christian Demirtas wird, wie bereits vor wenigen Wochen angekündigt, nicht mehr als Spieler des Profi-Kaders aktiv sein, sondern in den Trainerstab des mainfränkischen Aufsteigers wechseln. „Christian ist ein absolutes Vorbild, ein Fußballer mit großer Erfahrung – davon können alle im Verein profitieren. Deshalb freut es uns, dass sich Christian für diesen weiteren Weg in Würzburg entschieden hat“, sagt Daniel Sauer.