2. Basketball-Bundesliga: s.Oliver Baskets am Sonntag gegen Chemnitz

Vier Heimspiele, vier Siege: Auch am Sonntag gegen die NINERS Chemnitz will ProA-Spitzenreiter s.Oliver Baskets vor eigenem Publikum ungeschlagen bleiben. Die Partie des 9. Spieltags beginnt um 17 Uhr und wird wie immer als kostenloser Livestream auf „soliver-baskets.de/livestream“ und „sportdeutschland.tv“ übertragen. Experte an der Seite von Kommentator Fabian Frühwirth wird Christian Gabold sein.

Ausreden wird er wie immer nicht gelten lassen, aber die Sorgenfalten angesichts der Verletztenliste sind bei s.Oliver Baskets Headcoach Doug Spradley in dieser Woche nicht weniger geworden: Neben Ruben Spoden und Jeremy Dunbar fällt nach einem athroskopischen Eingriff am linken Knie nun auch Stefan Jackson länger aus. „Das macht unsere Aufgabe natürlich nicht einfacher, aber wir sind schon seit langer Zeit nicht komplett. Unser Kader ist tief genug, um trotzdem eine gute Mannschaft auf das Parkett zu bringen“, so Spradley vor dem Spiel gegen die NINERS: „Wir werden alles geben und müssen eine hohe Intensität bringen. Die Jungs sind nach der Niederlage in Heidelberg sehr motiviert.“

Würzburg gegen Chemnitz in der ProA – mit dieser Begegnung verbinden viele Baskets-Fans tolle Erinnerungen: Am letzten Spieltag der ProA-Saison 2010/2011 feierten die s.Oliver Baskets im Endspiel gegen die Chemnitzer einen souveränen 77:61-Sieg und damit den Aufstieg in die Beko BBL. Damals war der Tabellendritte beim Zweiten zu Gast, dieses Mal sind die Vorzeichen andere: Chemnitz hat erst drei Spiele gewonnen und liegt aktuell auf Rang 13. Unterschätzt werden dürfen die auswärts noch sieglosen Sachsen aber auf keinen Fall: Nach dem Trainerwechsel von Felix Schreier zu Kai Buchmann haben sie zwei der letzten drei Spiele gewonnen.

Herausragender Mann bei den beiden NINERS-Heimsiegen gegen Nürnberg und Ehingen war der erfahrene US-Spielmacher Virgil Matthews, der in beiden Spielen jeweils ein „Triple Double“ mit zweistelligen Werten bei Punkten, Assists und Rebounds auflegte. Mit 16,1 Punkten, 6,9 Korbvorlagen und 7,5 Rebounds pro Spiel ist der 31-Jährige ein gefährlicher Allrounder auf dem Parkett.

Topscorer ist sein Landsmann Levi Knutson, der 21,3 Punkte pro Spiel erzielt und in den letzten beiden Begegnungen verletzungsbedingt passen musste. Der 25-Jährige ist diese Woche wieder ins Training eingestiegen. Komplettiert wird das amerikanische Trio von Andre Calvin, der nicht nur 12,5 Punkte durchschnittlich erzielt, sondern sich auch ebenso viele Rebounds angelt. Überhaupt gehören die Sachsen bei den Rebounds zu den stärksten Teams der ProA – am offensiven Brett sind nur die s.Oliver Baskets und die Kirchheim Knights besser.

Zum fünften Heimspiel der Saison haben die s.Oliver Baskets in Zusammenarbeit mit dem Caritas Diözesanverband 30 Asylbewerber aus zwei Notunterkünften eingeladen, die die Heimmannschaft vom Tribünen-Block „F“ aus unterstützen werden. Es gibt noch Eintrittskarten aller Kategorien im Vorverkauf bei „baller’s planet“ in der Karmelitenstraße und im Online-Ticketshop bei CTS Eventim. Die Tageskasse an der s.Oliver Arena öffnet um 15:30 Uhr.