Würzburger Partnerkaffee mit Gesicht

Der Verein Würzburger Partnerkaffee bezieht ab sofort jährlich 20 Tonnen Rohkaffee aus der Kaffeekooperative Mahenge im tansanischen Hochland bei Mbinga. Dieser Tage geht die erste Exclusivlieferung auf die Reise. Mit dem Vertrag sichert der Verein ein regelmäßiges Einkommen für 120 Kleinbauernfamilien – rund 1000 Menschen. Der Kaffee trägt das Fair Trade Label. Initialzündung für die Direktabnahme bei der Kooperative sei für den Verein Würzburger Partnerkaffee ein Engpass beim fair gehandelten tansansichen Rohkaffee vor ein paar Jahren gewesen, so Geschäftsführer Klaus Veeh.

Im vergangenen Jahr setzte der Verein rund 50 Tonnen Röstkaffee um. Mit dem Solidaritätsaufschlag von 76 Cent pro Kilo wurden insgesamt 8 Projekte mit einer Gesamtsumme in Höhe von 51.000 Euro gefördert. Dem Verein Würzburger Partnerkaffee gehören zwölf Organisationen an, zum Beispiel das Bistum Würzburg, das evangelisch-lutherische Dekanat Würzburg, die Stadt Würzburg und der DAHW.

Zu kaufen gibt es den Kaffee in den „Eine-Welt-Läden“ in Unterfranken, sowie im ausgewählten Einzelhandel, zum Beispiel in den Kupsch-Märkten.

Foto: POW