Würzburger U19 will sich gegen Chemnitz deutlich besser verkaufen

Nach sechs Spielen in der NBBL-Gruppe Südost wartet die U19 der s.Oliver Würzburg Akademie noch auf ihren ersten Sieg. Im Heimspiel gegen die NINERS Chemnitz wollen die Unterfranken ihren Aufwärtstrend aus dem letzten Heimauftritt gegen Breitengüßbach fortsetzen und sich deutlich besser verkaufen als im Hinspiel in Chemnitz, das mit 46:93 verloren ging. Sprungball in der Sporthalle des Deutschhaus-Gymnasiums ist am Sonntagnachmittag um 15 Uhr, der Eintritt ist frei.

„In Chemnitz waren wir stark ersatzgeschwächt, zuhause wollen wir uns deutlich besser verkaufen. Wir hoffen, am Sonntag in Bestbesetzung antreten und den Chemnitzern ein deutlich besseres Spiel als vor vier Wochen liefern zu können“, sagt Akademie-Coach Sören Zimmermann.

Sein Ziel. „Wir müssen vor allem im Angriff cleverer agieren als in Chemnitz und in der Team-Verteidigung einen weiteren Schritt nach vorne machen. Außerdem sollten wir auch mal von Anfang an mit Vollgas ins Spiel gehen und versuchen, den Spielstand offen zu halten. Das erste Viertel war bisher immer ein schwieriges Viertel für uns.“

Bestes Beispiel dafür ist das Spiel in Chemnitz, das nach zehn Minuten beim Spielstand von 20:5 zu Gunsten der Hausherren bereits so gut wie entschieden war. Damals gehörte unter anderem der ehemalige Würzburger Marius Wiegand zu den vier Spielern, die für Chemnitz zweistellig punkteten. „Wir hoffen, dass er in unserer Halle keinen ganz so guten Tag erwischt“, so Zimmermann. Der 17-Jährige ist aber nur einer von sieben Spielern im ausgeglichen besetzten NINERS-Kader, die für den Tabellenfünften zwischen 7 und 12 Punkten pro Partie erzielen.