Würzburger Johanniter bringt Hilfsgüter nach Serbien

Manfred Emmerling startet von Berlin aus ins Hochwassergebiet

Berlin/Würzburg. Die ehrenamtlichen Helfer der Johanniter starteten am Samstagvormittag, den 24. Mai, gemeinsam mit AWO International einen Transport nach Belgrad mit dringend benötigten Hilfsgütern für die Betroffenen der Hochwasser-Katastrophe. Unter ihnen befindet sich auch Manfred Emmerling aus Würzburg. Nach einem Spendenaufruf der serbischen Botschaft in Berlin hatten viele Menschen Bekleidung, Decken, Matratzen, Hygieneartikel und Babynahrung direkt bei der Botschaft abgegeben. „Wir freuen uns sehr, dass die Johanniter und AWO International uns dabei unterstützen, dass die Hilfe nun schnell bei den Betroffenen ankommt“, berichtet Miodrag Mišić, Gesandter der serbischen Botschaft.

Am Steuer wird sich während der 48-stündigen Fahrt der Unterfranke mit einem Johanniter-Kollegen aus Berlin abwechseln. „Die dramatischen Bilder sprechen eine klare Sprache für dringend benötigte Hilfsgüter. Da gab es kein Zögern, als ich gefragt wurde, ob ich am nächsten Tag nach Belgrad fahren könne“, sagt Emmerling. Der 39-jährige Würzburger hat genauso wie seine Kollegen schon zahlreiche Erfahrungen mit derartigen Hilfseinsätzen, zuletzt in Tunesien während den Unruhen in Libyen. Seit 2007 bringt er die jährlichen Hilfsgüter im Rahmen des Johanniter-Weihnachtstruckers an die Ziele in Südosteuropa und besitzt daher beste Vorkenntnisse für den aktuellen Einsatz.