Versammlungen in Würzburg: Abschlussbilanz der Polizei – friedlicher Verlauf

WÜRZBURG. Die am Montagabend in der Würzburger Innenstadt abgehaltenen Versammlungen sind allesamt friedlich verlaufen. Bislang wurden keinerlei Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit dem Demonstrationsgeschehen bekannt.

Wie bereits berichtet, war die Zahl der Versammlungsteilnehmer mit dem Motto „Fukushima mahnt – AKWs abschalten“ zu Beginn der Auftaktkundgebung bei etwa 110 Personen gelegen. Gegen 19:15 Uhr war nach einer Abschlusskundgebung die Versammlung beendet. Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Teilnehmer bereits abgewandert. Es kam zu keinerlei Störungen während der Demonstration.

An der Mahnwache am Vierröhrenbrunnen waren ab 19:00 Uhr fünf Personen anwesend. Auch hier ist es zu keinerlei Störungen gekommen.

Während der stationären Kundgebung am Oberen Mainkai ab 19:00 Uhr waren etwa 70 Demonstrierende vor Ort. Bereits vor dem Aufbau der Sperrgitter hatten sich zwölf Gegendemonstranten am Versammlungsort niedergelassen. Nach Entscheidung der Polizei wurden keine Maßnahmen gegen diese Personen getroffen. Sie blieben während der Demonstration im abgesperrten Bereich.

Entlang der Sperrgitter hatten sich in der Spitze etwa 120 Gegendemonstranten eingefunden, die lautstark protestierten. Gegen 20:10 Uhr waren die Reden beendet und die Versammlungsteilnehmer verließen den Kundgebungsort.

Kurz danach bauten die Polizeieinsatzkräfte die Sperrgitter ab und der Fahrzeugverkehr konnte den Oberen Mainkai ab 20:40 Uhr wieder frei befahren.