Unterfränkische Mountainbiker auf der Erfolgsspur

Oliver Vonhausen auf der Mitteldistanz des Bike Marathon Bad Wildbad  nur knapp geschlagen auf Platz zwei – Schneidawind und Hardter werden auf der stark besetzten Langstrecke Vierter und Sechster.

Oliver Vonhausen ging über die 59 Kilometer lange Mitteldistanz ins Rennen. Von Beginn an konnte er sich gut in der noch recht großen Spitzengruppe halten. Der Texpa Simplon Fahrer erhöhte dann ab der zweiten Runde jeweils in den Ansteigen das Tempo derart, dass sich die Gruppe zunächst auf fünf und später auf nurmehr drei Fahrer reduzierte. Marian Burkard und Uli Brucker waren die letzten Begleiter von Oliver Vonhausen. Im Finale konnte dann Marian Burghard die entscheidende Attacke setzen. Vonhausen konnte zwar folgen, musste jedoch aufgrund von langsam fahrenden Hobby Bikern einige male die Ideallinie verlassen und verlor damit auf dem abschließenden Downhill entscheidende Meter. Dennoch finishte er sehr zufrieden auf dem starken zweiten Platz. 

Auf der Langstrecke waren neben den drei Texpa Simplon Fahrern Christian Schneidawind, Johannes Wagner und Uwe Hardter zahlreiche Spitzenfahrer wie der Vorjahressieger Urs Huber (Team Bulls) oder der ehemalige deutsche Meister Markus Kaufmann von Team Centurion Vaude am Start. Hier mussten insgesamt 89 Kilometer und fast 2400 Höhenmeter bewältigt werden. Das Tempo wurde von Beginn an sehr hoch gehalten. Nach etwa 8 Kilometern stand eine 8 Mann starke Spitzengruppe in welcher sich erfreulicherweise alles drei Fahrer des Texpa-Simplon Teams behaupten konnten. Vor allem Lokalmatador Matthias Pfrommer (Haico Racing Team) sorgte auf den Downhillpassagen immer dafür,dass die Gruppe sich teilte. Dies wurde zunächst Johannes Wagner zum Verhängnis, der am Ende der ersten Schleife einen Stein so unglücklich erwischte, dass es den Vorderreifen komplett zerstörte und er das Rennen enttäuscht aufgeben musste.

Hardter hatte ebenfalls Probleme im Downhill und schaffte es nur mit letzter Kraft und dank des ruhigeren Tempos an der Spitze, sich wieder in die Kopfgruppe zurückzukämpfen, in der auch Christian Schneidawind noch vertreten war und ein starkes Rennen fuhr. Erst auf den letzten Kilometern musste er drei Fahrer ziehen lassen und kam auf einem starken vierten Platz ins Ziel. Uwe Hardter verlor in der letzten Runde  schon etwas früher den Anschluss und kämpfte auf den letzten Kilometern mit dem Schweizer Conny Looser um Platz fünf. Die Entscheidung fiel im Schlussdownhill leider klar zugunsten des Schweizers aus und Hardter blieb somit Platz sechs. 
Die Ergebnisse dieses letzten Rennwochenendes zeigen, dass die Fahrer allesamt in guter Form sind und optimistisch zur ersten Rundfahrt des Jahres, der Bike4Peaks reisen können.