Traurige Gewissheit: Bei dem geborgenen Leichnam handelt es sich um den 22-Jährigen Vermissten aus Hasloch

TRIEFENSTEIN, LKR. MAIN-SPESSART. Der männliche Leichnam, der am Mittwochnachmittag aus dem Main geborgen worden war, ist am Donnerstag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft obduziert worden. Inzwischen steht fest, dass es sich definitiv um den vermissten 22-Jährigen handelt, nach dem die Polizei seit Fasching gesucht hatte.

Wie bereits berichtet, war der Leichnam  am Mittwoch gegen 14.30 Uhr im Wasser des Maines entdeckt worden. Von Beginn an deutete alles darauf hin, dass der Tote der junge Mann aus Marktheidenfeld ist, der von seiner Familie Ende Februar als vermisst gemeldet worden war. Die weiteren Ermittlungen diesbezüglich übernahm die Kripo Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg ordnete der Ermittlungsrichter die Obduktion des Leichnams an. Diese erfolgte am Donnerstag in den Räumlichkeiten der Würzburger Rechtsmedizin. Nun steht zweifelsfrei fest, dass es sich tatsächlich um den 22-Jährigen handelt. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis verstarb der Mann durch Ertrinken. Hinweise auf eine Gewalteinwirkung ergaben sich nicht.